Medien und Kritik – Das Online Magazin

China schliesst Hollywood aus

Posted in China, International, Markenschutzrecht by Pangloss on 8. August 2011

Das TIME Magazine berichtet am 25. Juli 2011 über die chinesische Kinolandschaft. Westliche Filme sind dort so gut wie nicht zugelassen. Plattmacher Transformers 3 geponsert von Red Bull und Superfund, kann dort nicht gesehen werden. Auch Harry Potter kommt nicht in die chinesischen Kinos. (Foto: Cover TIME, 25. Juli 2011)

(Wien, im August 2011) Über China weiß man durch das Internet wenig, was am „Goldenen Schild“ liegt. Diese sogenannte „Große Firewall“ wurde 1998 geplant und angeblich 2006 fertig erstellt. Manche Webseiten meinen Zahlen nennen zu müssen, was das Geheimdienstprojekt gekostet hat: Die nicht-zitierbare „Grauquelle“ Wikipedia mit ihren Pseudonymautoren stellt eine Zahl ins Internet und entblödet sich nicht, als Belegquelle ausgerechnet das staatliche „China Central Television“ (CCTV) heranzuziehen. „Eine halbe Milliarde Euro“ (oder 800 Mio US-Dollar) seien zwischen 1998 und 2006 in das Abwehrschild gesteckt worden. Wer’s glaubt wird selig.

So faszinierend China in seiner Größe und Art ist, so wenig kann man als europäischer Zehntagestourist über das Land wissen. Der Vater des Autors dieser Zeilen war mit dem Buchkirchner Pensionistenverband 2011 in Peking. Er stand sogar auf der Chinesischen Mauer irgendwo auf einem der 8.851 Kilometer und bestaunte die alten Steine. Nach der Reise heimgekommen meinte er, dass es schön war, aber das Reisepensum für 2011 damit erfüllt ist. „Sonst habe ich meinen Swimmingpool umsonst gebaut“, so der SPÖ-Obmann des Buchkirchner Pensionistenverbandes. Wahre Worte. Wozu in die Ferne schweifen, wenn es zu Hause auch schön ist.

Über China kann man wenig wissen. Selbst wenn man Stammgast in Wiener Massagesalons wäre und Hongkong-Chinesinnen ein paar Worte deutsch beibringen möchte. Das Land ist zu groß, zu weit weg, zu sehr von Mystik umgeben, zu viel alte Mystik der Dynastien, zu viel neue Mystik der Milliardäre und Parochialisten. Staatsdirigismus, Einkindpolitik, „Volkseigentum“ von hin man sieht, schlappe 3.000 Abgeordnete im Parlament.

Das Land des falschen Lächelns setzt auf Kommunismus. Im Prinzip gilt alles als gut, was dem Staat zukommt. Kein Land sieht bei der Produktpiraterie so weg wie China und sanktioniert es nicht. In allen Schwarzen Hitlisten zum Angriff auf Markenschutz steht China auf Position 1. Kürzlich tauchte die Stadt Kunming zwei Mal in kurzen Abständen in deutschsprachigen Medien auf. Am 5. August 2011 schrieb der „Standard“ erneut über die bisher gänzlich unbekannte Stadt. Dort wurde durch Spione nicht nur das Produktsystem „Ikea“ in Europa ausgeleuchtet, um Waren zu kopieren, sondern man baute gleich das ganze IKEA-Geschäft nach. Samt kurzem Bleistift und Block, den gelb-blauen Signalfarben und den Selbstbaumöbel.

Kunming tauchte vor einem Monat bereits in deutschsprachigen Medien auf. Das Düsseldorfer „Handelsblatt“ berichtete auf einer ganzen Seite, dass in der Stadt fünf Apple-Stores zu finden sind, die Apple-Produkte verkaufen und die exakt so aussehen wie puristische Apple-Shops aussehen, mit dem Haken, dass Apple nichts davon weiß und kein einziges Geschäft von Apple lizenziert ist. So sind sie, die Chinesen.

Lächeln ist nett, aber nur nett, wenn es echt ist. Die Staatswirtschaft ist eine Planwirtschaft auf den Schultern der westlichen Marktwirtschaft und Forschung und Entwicklung. Das TIME Magazine vom 25. Juli 2011 berichtet auf der Seite 10 eine Analyse des TIME-Korrespondenten Fareed Zakaria, der den chinesischen Kinomarkt beleuchtet. Es ist insoweit interessant, weil der Korrespondent davon ausgeht, dass China theoretisch mit seinen 1.3 Milliarden Einwohnern (parallel zu Indien, Anm. Autor) der größte Kinokonsum-Markt sein könnte.

Der Bericht hebt mit dem schönen Satz an: „On any particularly hot day this month, people around the world will do what they have done for decades: go to an air-conditioned movie theatre an watch a summertime blockbuster. The latest biggest movie is Transformers: Dark of a Moon, which has broken box-office records in the U.S. and in many of the 110 other countries in which it has been released.“ Doch schon im nächsten Satz stellt der TIME-Autor fest, dass das in einem Land nicht der Fall ist: In China.

Weder Harry Potters letzter Streich, noch andere 3D-Leinwandreisser (wie eben der genannte „Transformers 3“ rund um wandelbare Blechriesen, die die Welt retten), sind in China zu sehen. Der chinesische Kinomarkt ist der expansivste der Welt. Drei Kinos werden pro Tag eröffnet.

China hat bisher 6.200 Lichtspielhäuser und könnte für jeden Filmproduzenten aus Hollywood oder Bollywood oder Paris oder München ein großer „Abnehmermarkt“ für Filmkopien sein. Das staatliche Ministerium erlaubt das aber nicht.

Grund: Aktuell läuft in China ein großer patriotischer Film aus Anlass des 90-jährigen Staatsjubiläums in den Kinos. Er heißt „Beginn der Großen Erneuerung“ und gilt als aufwendigste chinesische Filmproduktion aller Zeiten. Es ist eine Mao-Biografie. Der Streifen, der China huldigen soll, wurde am 16. Juni 2011 in 6.000 (!) Kinos gleichzeitig gestartet. Doch der Kartenverkauf läuft schleppend und blieb hinter den Erwartungen, obwohl im Epos fast hundert in China bekannte Schauspieler Hauptrollen einnehmen. Trotz tausender Freitickets bleiben die Kinos fast leer. Dazu kamen negative Kritiken im Internet, die etwas später durch das „Goldene Schild“ zensuriert wurden. Auf Saugwebseiten, wo der Film auch schon gelandet ist, etwa auf VeryCD, wurde der Film von 90% der User als „Trash“ eingestuft. Also: Mist.

Auch am IMDb-Portal (Internet Movia Database), das Amazon betreibt, hat der Film zwar bereits – nicht unüblich für das Portal – 3.923 Bewertungen, aber nur, und das zählt, 2.1 Stars von 10. Der Film wird also – vorsichtig ausgedrückt – als nicht besonders gut gelungen bewertet.

[Vergleiche: Ein anderer Heldenmythos, hergestellt mit einem Schmalbudget, „Rocky“ (1976) hat 8.1 Sterne (wertvoll) und selbst der etwas zähe Opa-Abklatsch „Rocky Balboa“ (2006) bringt es auf 7.3 Sterne. Oder „Deer Hunter“ (1979) hat 7.3 Sterne und „Kramer gegen Kramer“ hat 7,7 Sterne. „Der Letzte Kaiser“ (1987) hat 7.8 Sterne. Und „Chinatown“ (1974) hat 8.4 Sterne.]

Freilich muss man mit den Bewertungsportalen kritisch ins Gericht gehen. Am beliebten IMDb-Portal, das 1990 von Amazon gegründet wurde, werden meist U.S. Produktionen kommentiert. Das Portal ist Sprachrohr der Hollywood-Produktionen und die Bewertungen dort geben den Ausschlag, was auf Amazon als „beliebt“ eingeschätzt und gekauft wird. Filme aus Russland, dem arabischen Raum oder aus China sind meist außerhalb der Wahrnehmung. Indische Bollywood-Filme kommen schlecht weg („seicht“), nur dann nicht, wenn irgendwelche langhaarige Schönheiten darunter sind und es hitverdächtige Musicalfilme sind. Jede Region der Welt hat ihre Filmcommunity und jene am IMDb-Portal ist eben geprägt durch Hollywood.

Daher hat der Pekinger Chef der „New Film Association“ ministeriell verlautbart, dass solange kein ausländischer Film mehr in chinesischen Lichtspieltheatern gezeigt werden darf, ehe „Beginning of the great revival“ 800 Millionen Yuan (oder: 124 Millionen US-Dollar) eingespielt hat.

Schon bisher war der chinesische Kinomarkt für westliche Hersteller kein guter Boden: Hollywood-Studios bekommen pro verkaufter Karte nur 13%, während am Rest des Globus 50% üblich sind. Zudem gibt es ein Jahreslimit: Nach einer staatlichen Quote dürfen nur 20 Filme aus dem Westen im Jahr importiert werden.

Warum das so ist, kann man sich an allen zehn Fingern abzählen: Die Produktpiraterie von westlichen Filmen ist fest in chinesischer Hand. Man will, wie bei anderen Waren, aus zweiter Hand verdienen. Und vielleicht, das könnte auch sein, eine eigene Filmindustrie aufbauen. Mit Filmen wie diesen. Die in westlichen Portalen miserabel bewerten werden.

Der chinesische Film rüstet auf. Pünktlich zum 100. Jubiläum des chinesischen Films 2005 begann man mit der Errichtung des größten Filmstudios von China in Peking. Dort ist Sitz der China Film Group. Chairman Han Sanping (im Bild auf linker Seite bei Eröffnungsrede am 31. Juli 2008) ist auch der Produzent des Staatsepos Beginning of the great revival. (Quelle: Arri News, Fachmagazin in englischer Sprache, September 2008, S. 8-13)

China hängt nicht nur „Google“ die Rute ins Fenster, sondern auch anderen westlichen Einflüssen wie „Facebook“. Die eigene Suchmaschine „Baidu“ soll ausgebaut werden. Und die Filmindustrie.

Filmtradition seit 1905

Laut Chef der „China Film Group“ Han Sanping hat der erste Lauffilm Chinas 1905 das Licht der Welt erblickt (Titel: „Ding Jun Shan“, Regie: Ren Qingtai). Daher feierte man 2005 „100 Jahre chinesischen Film“ und setzte das staatliche Bauprogramm für das zentrale chinesische Filmstudio CFG um. Dessen Slogan lautet: „Just bring your script, money and key actors – we do the rest“. Die Eckdaten des Studios berichtet das in München in englischer Sprache erscheinende Magazin „ARRI News“ in der September-Ausgabe 2008: Es steht auf einem Gelände mit 150.000 Quadratmetern. Startbudget war: 300 Mio U.S. Dollar (2 Mrd RMB). Es gibt 16 Abteilungen auf einem gesamten umbauten Büroraum von 40.000 Quadratmeter. Herzstück ist das größte Studio Asiens, das 5.000 Quadratmeter misst („super-sized studio“) und dessen Equipement an nichts zu wünschen übrig lässt. Das Lager für die Studios und Einheiten umfasst 16.000 Quadratmeter und Hauptausstatter ist die Firma ARRI. Die Arnold & Richter Cine Technik GmbH & Co. Betriebs KG, wie die Münchner Firma im Langtitel heißt, machte ein Riesengeschäft mit China – man lieferte Kamera-Feinheiten wie ARRICAM, ARRIFLEX 435 xtreme oder ARRI 235 und ARRI lighting Systeme nach Peking.

Die Filmstadt hat am Gelände 52 Tonstudios für Postproduktion und Schnitt, 10 Studios für visuelle Spezialeffekte, 6 Studios für Farbnachbearbeitung, sowie 10 Studios für Trickfilm und 3D-Produktion. Außerdem gibt es ein 410 Quadratmeter großes Tonstudios am Gelände, das für Postproduktion und Synchronistation genutzt wird. Dass die Firma ARRI aus München in China das Geschäft des Lebens machte, zeigt sich daran, dass man auch für als Ausrüster mit vier ARRILASERs und drei ARRISCANs für Datenerfassung und Druckverfahren (Filmplakate, Tickets) in Betrieb hat. ARRI ist in Peking „Hauptausstatter“, da die Chinesen den Deutschen mehr Vertrauen schenken als amerikanischen Herstellern (etwa Panavision).

„China Film Group“- Chef Han Sanping gibt im Interview mit der ARRI News Auskunft, wie es um den chinesischen Filmmarkt derzeit bestellt ist: Das „Box Office“ (Einnahmen an der Kinokasse) hat 2007 – im Vorfeld der Olympischen Spiele 2008 – um 53% (zu 2006) zugenommen. 2007, und diese Zahlen sind bekannt, wurden in China rund 2.000 Spielfilme produziert, wobei 20% durch die „China Film Group“ direkt hergestellt wurden (402 Filme für Kino und TV). Viele Filme werden in Neuseeland gedreht, die Postproduktion läuft dann in China. Diesbezüglich ist man liberaler als man im Westen glaubt. 2007 war der bekannteste Film „Warlords“ (Regie: Peter Chan). 2008 produzierte die CFG 80 Spielfilme für Kino und 200 Filme für TV, dazu rund 500 Episoden für TV-Serien. 2008 kam auch der HD-TV Film „Dream of the Red Chamber“ heraus, der über einen Star der Pekinger Oper der 40er Jahre handelt.

Erfolgreichster China-Film aller Zeiten: The Red Cliff – Part 1 (2008, Trailer)

Erolgreichster China-Film aller Zeiten: The Red Cliff – Part 2 (2009, Trailer)

Der teuerste und an Kinokassen erfolgreichste Film aller Zeiten, der je in China hergestellt wurde, ist laut CFG-Chef Han Shaping „The Red Cliff“ (Regie: John Woo, 2008) und zwar der Teil 1. Er kostete 80 Mio U.S. Dollar Produktionsgeld und spielte allein in China mehr als 43 Mio U.S. Dollar ein (300 Mio RMB). Im gesamten Raum Asien spielte Red Cliff mehr ein als „Titanic“. Da die „China Film Group Cooperation“ auch der zentrale Filmvertrieb für ganz China ist (6.200 Kinostätten) und dem längst in Los Angeles lebenden Regisseur und Produzenten Woo nur 13% pro Ticketerlös überwiesen werden, sind Chinesen alle Erfolge Recht. Ob aus Eigenem oder durch den Vertrieb in das Kinonetzwerk auf chinesischem Boden.

Für die Jahre 2009 und 2010 errechnete der Chef der „China Film Group“, dass die Kassenerlöse chinesischer Produktionen in China im Vergleich zu 2005 und 2006 um 100% gesteigert werden. Nur bei einem Film scheint es nicht so recht zu klappen. Das blutige Drama rund um die Entstehung der (heute) weltweilt größten kommunistischen Partei (Mitglieder je nach Quelle: 79 Millionen bis 92 Millionen Menschen) scheint im Kino die Chinesen nicht zu fesseln.

Hier der China-patriotische Film in voller Länge. Denn in die österreichischen Kinos wird er vermutlich nicht kommen.

Ein bisschen Produktpiraterie – einmal umgekehrt – darf schon sein. Allerdings muss man dazu Mandarin lernen. Oder doch Stammgast bei Hongkong-Masseusinnen werden und den Film mit ihnen gemeinsam anschauen.

+++

Abweichende Ergänzung:

Entgegen zum „Time“-Magazine, das am 25. Juli 2011 in seiner Ausgabe behauptet, dass weder „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes II“ noch „Transformer 3“ Eingang in den 6.200 chinesischen Kinos fänden, berichtet das Münchner Magazin „Focus“ in seiner Ausgabe vom 8. August 2011 (32/2011) auf Seite 88, dass „Harry Potter China erobert“. Im 39-Zeiler heißt es, dass Harry Potter seit Filmstart im Mitte Juli weltweit bereits „eine Milliarde Dollar“ eingespielt hat und „nach dem verzögerten Filmstart in China am vergangenen Wochenende“ (gemeint: Anfang August 2011, Anm. d. Autor) dürfte noch etwas dazukommen. „Die Branche schätzt, dass er im Reich der Mitte den Auslandsumsatz um 100 Millionen auf deutlich über 800 Millionen Dollar steigert.“ Demnach bekam „Harry Potter“ in China doch Zulassung. Auch „Transformers 3“ habe laut „Focus“ (32/2011, S. 88) in China bereits „113 Millionen Dollar“ eingespielt, nach den USA („340 Millionen Dollar“) Platz zwei. Falls zumindest die „13%“ vom Kartenpreis, die das „TIME Magazine“ als Provision für Produzenten von Auslandsfilmen in China errechnet, stimmen, bleibt dennoch der Löwenanteil in China.

Zu China erschienen in den letzten Wochen in Österreich interessante Berichte:

Am 27. Juni 2011 widmete das Magazin „Profil“ (26/2011) China sogar die Titelseite: „Böses China“ heißt es darin und man zeigt einen düsteren chinesischen Soldaten. Als „brutale Diktatur“ wird China bezeichnet. Im Heft findet sich im Partezetteldesign auf Seiten 60 bis 69 dann aber wenig Neues. Man sehnt die „große Revolte“ herbei und feiert einmal eine Seite lang den überschätzten Ai Weiwei ab. Man zitiert dann einen Schriftsteller (Bei Ling), einen Zeitungskorrespondenten der „Süddeutschen Zeitung“. Eine Druckseite ist ein „Zitate-Wald“, in dem einzelne Worte zu China lose nebeneinander gestellt werden. Auf gar zwei Seiten lässt man den „Dissidenten“ Wei Jingsheng über China plaudern, obwohl dieser nach 18 Jahren Haft ab 1978 seit 1997 China nicht mehr betreten hat und nur gelernter Elektriker ist, sich nun aber als großer Politik-Experte aufspielt. Schön, dass man ihn hofiert, vor allem gleich in Paris. Die acht Seiten runden eine Besprechung zu einem Sachbuch von Henry Kissinger ab, das schlicht „China“ heißt.

Am 18. Juli 2011 kam auf den Fuss, was klar war. In „Profil“ (29/2011) folgte ein Interview mit dem chinesischen Botschafter in Wien, Shi Mingde. Dieser forderte das, da der Bericht „Böses China“ doch einseitige Züge durch den Autor Robert Treichler hatte. Der Botschafter legt klar, dass der so genannte Menschenrechtsfaktor in einem großen Land wie China nur ein Teil des Ganzen ist. Der Gesandte klärt auf, dass China 1949 ein Bruttosozialprodukt der Wertschöpfung von 35 U.S. Doller hatte, hingegen dieses 2011 bei 3.080 Dollar pro Kopf liegt. „Wir haben 200 Millionen Menschen von Armut befreit“, so der Botschafter im Interview. „Das ist eine große Leistung, die man anerkennen muss. Wir haben immer für Demokratie gekämpft. Aber wie wird Demokratie verwirklicht? Das muss den Verhältnissen im jeweiligen Land entsprechen. Die Europäer können nicht ihre eigenen Maßstäbe für die ganze übrige Welt setzen. Wenn die Existenz der 1.3 Milliarden Menschen verbessert wird, ist das eine Verbesserung der Menschenrechte.“ An einer anderen Stelle im Interview, das sich über drei Druckseiten zieht, sagt Botschafter Mingde: „1949 hatten die Chinesen eine Lebenserwartung von 35 Jahren, jetzt sind es 76 Jahre.“ Zur Internetnutzung sagt der Botschafter und auf „Sperren“ bestimmter Wörter wie „Jasmin“ angesprochen: „Aber beachten Sie die Fakten: Die Zahl der Internet-Benutzer in China wachse jährlich um 30 bis 40 Prozent. Wo gibt es das noch?“ Auf die naive Frage des „Profil“, dass es „doch gut sei, dass jeder im Internet verbreiten kann, was er will“, antwortet der Botschafter: „Da gibt es auch Pornografie, radkale politische Slogans und Terrororganisationen, die das Internet als Plattform benutzen.“ Ai WeiWei sei übrigens weniger wegen seiner Sturheit unter Polizeibeobachtung, sondern wegen Steuerhinterziehung, so der Botschafter. Noch etwas sagt er: Es gibt in China „acht demokratische Parteien, die in China mitregieren“, die „leitenden Kader dürfen maximal zwei Perioden im Amt bleiben. Wenn man das mit einigen europäischen Ländern vergleicht, sind wir viel weiter.“ Außerdem werden in „600.000 Gemeinden und Kreisveraltungen die Vorsteher direkt gewählt.“

Das Thema „Internet und China“ hebt am 12. Juli 2011 die „Oberösterreichischen Nachrichten“ auf eine ganze Druckseite. Unter dem Titel „Wie China per Internet die Diktatur stärkt“ thematisiert man auf Seite 3 die Abschottungsstrategie Chinas. Autor Bernhard Bartsch pusht Ai Weiwei und seinen Twitter-Eintrag Ende Februar 2011, wo er davon sprach, dass er einen „Wuamo“ interviewen will. Er zahle 2000 Yuan (200 Euro). Wuamos sind „Internetagenten“, die für geringe Beträge von der Regierung bezahlt werden, dass sie kampfposten. Die „Online-IMs“ folgen einer „Anweisung für den Aufbau eines Systems für Internetkommentare“. Von der Kreisebene abwärts gäbe es solche „Wuamos“ („fünf Groschen“) und landesweit zirka 4.000 Gruppen, die Untergruppen führen. Die OÖN berichtet, dass am 3. März 2011 1.450 Spitzenkadern Chinas ein geheimes Papier zugestellt wurde, das auf zwei frühere Anweisungen des ZK Bezug nimmt. Ein Hongkonger Verleger hat das Papier berichtet. Sinn sei es, Nachrichtenströme zu lenken und zu beeinflussen. Da Facebook und Twitter in China nicht frei empfangbar sind, werden Sperren umgangen. Da die Partei Berichte zu Korruption nicht schätzt, auch keine Bilder von Demos und dergleichen, wird die öffentliche Meinung gesteuert. „Die öffentliche Meinung muss 24 Stunden am Tag in Echtzeit beobachtet werden“, heißt es im Papier. Das geschieht mit „positiven Informationen“ und Lenkungen der öffentlichen Meinung. Im Westen nennt man das „Krisen-PR“. Der „Wuamo“ soll angeblich 5 Cent pro Beitrag, den er schreibt, bekommen. Übrigens, auch das geht aus dem Bericht der OÖN hervor: Zwei Millionen Soldaten und Militärpolizisten in China haben keinen Zugang zum Internet. Zu sensibel wären die Daten. Wikileaks hatte einen Bradley Manning, aber keinen Sun Sun.

Marcus J. Oswald (Ressort: International, China, Markenschutztrecht)

Julian Assange – Wikileaks – Link-Chronicle

Posted in Wikileaks by Pangloss on 3. Dezember 2010

Wikileaks, ein Medium der Jetztzeit. (Foto: Wikileaks)

(Wien, ab 3. Dezember 2010) Die Zusammenfassung zum Selberlesen. Link-Chronicle (auch als komplette Excel-Liste zum Download – hier [noch in Vorbereitung], Status 2011/01/21 – 553 Links):

Assange in Bedrängnis – der König ist tot, lang lebe der König! Neue Leaker im Anmarsch! (3 Links)

http://www.indoleaks.org/ (Leakingportal aus Indonesien) [Die Schlitzohren hauen vor allem alte Top-Secret-Dokumente (Gesprächsprotokolle aus dem Nationalarchiv) hinaus, die 2010 eher irrelevant sind. Bei Indoleaks muss man mit dem Downloaden trotzdem flott sein, denn viele Dokumente haben „Downloadschwächen“ („Forbidden“-Hinweise). Derzeit am Portal nur Dokumente zu bereits verstorbenen Politikern: Etwa Nixon, Ford und Suharto. Im Moment nur etwas für Nostalgiker, historisch Versierte und Südostasieninteressierte.)
http://openleaks.org/ (Portal der Wikileaks-Aussteiger)
https://www.derwesten-recherche.org/ (Anonyme Hochladeplattform der WAZ)

Alter, guter Leaker: (1 Link)

http://cryptome.org/ (stabil on air, mit kurzer Unterbrechung 2007)

Süddeutsche Zeitung (82 Links)

http://www.sueddeutsche.de/medien/wikileaks-botschaftsdepeschen-hinter-dem-ruecken-assanges-1.1049114
http://www.sueddeutsche.de/geld/schweiz-geldstrafe-fuer-ex-banker-elmer-1.1048594
http://www.sueddeutsche.de/geld/banken-rudolf-elmer-der-oeffentliche-dieb-1.1047461
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-julian-assange-vor-gericht-ein-ort-der-aengste-schuert-1.1044918
http://www.sueddeutsche.de/geld/wikileaks-veroeffentlichungen-die-angst-der-wall-street-1.1042838
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-geheimer-spionagesatellit-scharfes-auge-aus-dem-all-1.1042337
http://www.sueddeutsche.de/digital/wikileaks-kontroverse-angriff-auf-die-angreifer-1.1041324
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-schweden-und-das-image-nachlass-eines-australischen-gastes-1.1040211
http://www.sueddeutsche.de/politik/eine-million-fuer-assange-autobiographie-es-lohnt-sich-doch-ein-nerd-zu-sein-1.1040141
http://www.sueddeutsche.de/politik/politik-kompakt-russland-ratifiziert-start-erst-1.1040062
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-und-weihnachten-geheimnis-und-mysterium-1.1040011
http://www.sueddeutsche.de/kultur/assange-und-die-nerds-die-einsamen-sonderbegabten-1.1039530
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/35178 (Thema: Einvernehmlich)
http://www.sueddeutsche.de/politik/sz-besuch-bei-julian-assange-wikileaks-hat-reserven-1.1039133
http://www.sueddeutsche.de/medien/falsche-wikileaks-depesche-um-michael-moore-film-informationspanne-in-den-zeitungen-1.1039020
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-gruender-assange-von-der-polizei-hereingelegt-1.1038953
http://www.sueddeutsche.de/digital/enthuellungsplattform-vs-itunes-apple-verbannt-wikileaks-app-1.1038725
http://www.sueddeutsche.de/digital/bank-of-amerika-kein-geld-fuer-wikileaks-1.1037954
http://www.sueddeutsche.de/politik/vaughan-smith-hilfe-fuer-julian-assange-der-scharfschuetze-und-die-meinungsfreiheit-1.1037735
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-julian-assange-beklemmende-freiheit-1.1037545
http://www.sueddeutsche.de/politik/usa-vs-assange-konstruktion-einer-straftat-1.1037269
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-assange-kommt-gegen-kaution-frei-1.1037074
http://www.sueddeutsche.de/politik/usa-pruefen-anklage-gegen-wikileaks-gruender-die-manning-connection-assange-der-verschwoerer-1.1036914
http://www.sueddeutsche.de/digital/wikileaks-kontroverse-schwedens-justiz-unter-digitalem-beschuss-1.1036455
http://www.sueddeutsche.de/politik/usa-und-wikileaks-air-force-zensiert-medien-webseiten-1.1036383
http://www.sueddeutsche.de/politik/london-wikileaks-julian-assange-kommt-gegen-kaution-frei-1.1036262
http://www.sueddeutsche.de/politik/london-wikileaks-euro-kaution-fuer-julian-assange-1.1036247
http://www.sueddeutsche.de/digital/gawker-hunderttausende-nutzerdaten-geklaut-us-klatschblog-im-hacker-kreuzfeuer-1.1035613
http://www.sueddeutsche.de/digital/wikileaks-und-der-cyberkrieg-feuer-feuer-feuer-1.1035846
http://www.sueddeutsche.de/digital/online-versandhaendler-amazons-europa-seiten-gehen-in-die-knie-1.1035494
http://www.sueddeutsche.de/digital/neues-portal-von-ex-wikileaks-mitarbeitern-so-funktioniert-openleaks-1.1035441
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ebersberg/politik/mirror-geplant-ebersberger-piraten-helfen-wikileaks-1.1035296
http://www.sueddeutsche.de/digital/wikileaks-anhaenger-ein-rueckzug-und-neue-verbuendete-1.1035221
http://www.sueddeutsche.de/medien/enthuellungen-und-ethik-wikileaks-und-die-systemfrage-1.1034936
http://www.sueddeutsche.de/digital/wikileaks-anhaenger-legen-webseiten-lahm-anonymous-zieht-in-den-krieg-1.1034879
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-gruender-in-haft-assange-bald-wieder-online-1.1034699
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/wikileaks-nigeria-pfizers-schmutzige-tricks-1.1034677
http://www.sueddeutsche.de/digital/wikileaks-attacken-gegen-kreditinstitute-jaehriger-hacker-verhaftet-1.1034520
http://www.sueddeutsche.de/digital/wikileaks-kontroverse-angriffe-auf-bezahldienste-abruestung-im-cyberkrieg-1.1034401
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-shell-in-nigeria-sie-wissen-alles-1.1034143
http://www.sueddeutsche.de/digital/streit-um-wikileaks-paypal-gibt-spenden-frei-1.1034135
http://www.sueddeutsche.de/politik/vergewaltigungsvorwuerfe-gegen-julian-assange-das-recht-auf-ein-spaetes-nein-1.1033847
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-festnahme-von-julian-assange-spion-journalist-high-tech-terrorist-1.1033818
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-gruender-in-haft-reaktionen-der-erste-weltkrieg-der-informationen-1.1033664
http://www.sueddeutsche.de/politik/kreditkartenfirmen-lieber-ku-klux-klan-als-wikileaks-1.1033641
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-gruender-in-haft-reaktionen-der-erste-weltkrieg-der-informationen-1.1033664
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-julian-assange-das-leck-liegt-in-den-usa-1.1033438
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-enthuellungen-inszenierung-der-politischen-fratze-1.1033368
http://www.sueddeutsche.de/digital/enthuellungsplattform-gruender-in-haft-wikileaks-nach-assange-1.1033366
http://www.sueddeutsche.de/politik/julian-assange-vergewaltigungs-vorwuerfe-das-nachspiel-einer-bettgeschichte-1.1033335
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-julian-assange-verhaftet-sein-groesster-feind-1.1033329
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-gruender-verhaftet-assanges-letzte-botschaft-als-freier-mann-1.1033179
http://www.sueddeutsche.de/bayern/wikileaks-die-csu-sucht-ihre-maulwuerfe-1.1033122
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-gruender-britische-polizei-verhaftet-julian-assange-1.1033093
http://www.sueddeutsche.de/politik/haftbefehl-wegen-vergewaltigungs-vorwuerfen-wikileaks-gruender-assange-will-angeblich-polizei-treffen-1.1032868
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-zum-terrorismus-washingtons-liste-der-furcht-1.1032797
http://www.sueddeutsche.de/kultur/netz-depeschen-im-freien-fluss-1.1032429
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-enthuellungen-was-wirklich-wichtig-ist-1.1030628
http://www.sueddeutsche.de/politik/attacken-auf-google-hacker-angriff-aus-dem-politbuero-1.1032408
http://www.sueddeutsche.de/digital/enthuellungsplattform-wikileaks-neues-loch-in-frankreich-1.1032216
http://www.sueddeutsche.de/politik/publikationen-im-internet-totale-oeffentlichkeit-1.1031987
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-enthuellungen-zu-google-hacking-washington-vermutet-peking-hinter-cyber-attacke-1.1032209
http://www.sueddeutsche.de/digital/bezahldienst-paypal-schmeisst-plattform-raus-noch-mehr-aerger-fuer-wikileaks-1.1032064
http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/515596 (Word Rap zu Julian Assange)
http://www.sueddeutsche.de/digital/julian-assange-chattet-beim-guardian-todesangst-und-ufo-akten-1.1031866
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-gruender-julian-assange-die-welt-jagt-ein-phantom-1.1030679
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/serverkapazitaeten-fuer-wikileaks-das-amazon-prinzip-1.1031176
http://www.sueddeutsche.de/digital/adresse-nach-hackerangriffen-gesperrt-cyberkrieg-um-wikileaks-1.1031740
http://www.sueddeutsche.de/politik/aussenministerium-der-usa-hillary-ministerin-fuer-wikileaks-1.1031584
http://www.sueddeutsche.de/digital/wikileaks-gruender-julian-assange-der-gegenverschwoerer-1.1031477
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http://www.sueddeutsche.de/kultur/wikileaks-und-die-sprache-der-diplomaten-so-nicht-aber-wie-dann-1.1030437
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-kuendigt-neue-enthuellungen-an-die-naechste-attacke-1.1029950
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-us-aussenpolitik-wer-obama-hilft-der-darf-ihn-treffen-1.1029543
http://www.sueddeutsche.de/medien/wikileaks-die-diplomaten-affaere-ein-verrat-schockiert-die-usa-1.1029432
http://www.sueddeutsche.de/app/flash/zeitleiste/?appID=bavo (WL-Timeline)
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-enthuellungen-im-netz-unberechenbar-und-mit-begrenztem-horizont-1.1029368
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-die-quelle-bradley-manning-der-verratene-verraeter-1.1029027
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-reaktionen-gut-gelacht-1.1029562
http://www.sueddeutsche.de/politik/wikileaks-diplomatie-gefaehrliches-geschwaetz-1.1029465
http://www.sueddeutsche.de/digital/politische-transparenz-durch-das-internet-die-netzkaempfer-fuer-offenheit-1.1020020
http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/34931
http://www.sueddeutsche.de/digital/enthuellungsportal-wikileakikileaks-wie-nordkorea-1.994539

Die Zeit (70 Links)

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http://www.zeit.de/politik/2011-01/deutschland-usa-spionage-satellit
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http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-12/assange-kaution-haft-wikileaks
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http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-12/wikileaks-assange-usa-australien
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http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-07/afghanistan-Wikileaks-dokumente
http://www.zeit.de/digital/internet/2010-05/julian-assange-pass-wikileaks

Der Spiegel (70 Links)

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,740563,00.html (Film-Doku über Wikileaks)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,737814,00.html (USA will Gen-Mais)
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,737695,00.html (Simbabwe und Tunesien)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,737635,00.html (Gazprom)
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,737553,00.html (Lauschen ist schön)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,736711,00.html (Von Hackerehre)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,736605,00.html (DEA als CIA)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,736571,00.html (Buchschreiber Assange)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,736492,00.html (Interview mit SPIEGEL)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,736300,00.html (Rechte US-Kreise)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,736268,00.html (Haftsituation Manning)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,736258,00.html (Aftenposten mischt mit)
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,735890,00.html (Application weg)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,735533,00.html (Sex-Anklage)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,735485,00.html (Bank of America sperrt Überweisung)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,735347,00.html (USA versuchen Deal mit Belastungszeugen)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,735347,00.html (Weltmacht sieht sich von Verschwörern umgeben)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,735050,00.html (US-Interessen in Rom)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,735044,00.html (Assange frei)
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,734952,00.html (Solidaritätsappell)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,734921,00.html (Virtuelle Grenzbalken)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,734909,00.html (Ex-Botschafter im Interview)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,734716,00.html (Der US-Cordon Sanitaire)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,734699,00.html (200.000 Pfund Kaution)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,734635,00.html (Assange noch in Haft)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,734486,00.html (Finanzfirmen und US-Außenamt)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,734326,00.html (Politiken mirrort bei Amazon)
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75638333.html (WAU Holland Stiftung boomt)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,734238,00.html (Amazon Europa lahmt)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,734178,00.html (Whistleblowing als Kraft)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,734142,00.html (Strategiewechsel)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,734055,00.html (Vatikan und USA)
http://www.spiegel.de/flash/flash-24940.html#tab=1 (Die Depeschen von A-Z – Eine interaktive Übersicht von 50 SPIEGEL-Mitarbeitern aus Archiv und Redaktion)
http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,733857,00.html (Wikileaks nicht lesen)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,733972,00.html (Hacken in Holland)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,733936,00.html (USB-Stick-Verbot für US-Militär)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,733926,00.html (Gefängnisalltag Assange)
http://www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/index-2010-1.html (Sonderheft Wikileaks erschienen)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,733875,00.html (16-Jähriger verhaftet)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,733854,00.html (Nigeria und das Öl)
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,733806,00.html (Depeschen auf Amazon zum Kauf)
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,733703,00.html (Umblasen von Webseiten)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,728613,00.html (US-Spott über Europa)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,733599,00.html (Visa und Mastercard in Russland)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,733532,00.html (Meinungsfeigheit)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,728609,00.html (China und Afrika)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,733661,00.html (DataCell will VisaCard klagen)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,733649,00.html (Der Fall Faina)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,733617,00.html (Kontroverse Twitter und Wikileaks)
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,733520,00.html (Operation Payback)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,733456,00.html (Joe Liebermann)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,733370,00.html (Wikileaks ist nicht zu stoppen – Analyse)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,733380,00.html (Anhänger feiern ihr Idol)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,733358,00.html (Eine Künstlerin und eine Pressesprecherin fühlen sich vergewaltigt)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,733297,00.html (Freude bei den USA)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,733200,00.html (Anhaltung durch Polizei)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,733166,00.html (Polizeitreffen geplant)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,733039,00.html (Depeschen über Russland folgen demnächst)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,733206,00.html (Mastercard)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,732973,00.html (Massenspiegelung)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,732956,00.html (Weltklimarat – Wissenschaft ist nicht frei)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,732945,00.html (Ermittlungen gegen Assange in Australien)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,731743,00.html (Österreichs Politik)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,732856,00.html (PayPal)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,732804,00.html (*.ch nicht genehmigt)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,733200,00.html (Kampf für Wikileaks)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,732611,00.html (everydns.net entzieht Webadresse)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,732360,00.html (neuer Datenbeauftrager in USA)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,732009,00.html (NSA und CSS)
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,731648,00.html (erste Einschätzungen von Diplomaten)
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,731779,00.html (erste Einschätzungen zu Politikern)
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,708300,00.html (Idee WikiLeaks)
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-72370243.html (Der Enthüller)

Anna Ardin (li) gilt als Radikalfeministin, die einen Blog betrieb, in dem sie in sieben Teilen Anleitung (!) gab, wie man sich an Männern rächen kann. Sie war Pressedame beim Vortrag und suchte gezielt den Kontakt zu Assange. Sofia W. gilt als Groupie und reiste Julian Assange nach. Mit beiden kam es zu einvernehmlichem Sex. Die Frage ist die Kondomfrage. Fakt ist: Beide stellten ihm offenbar eine Falle.

Die Welt (67 Links)

Musikerin M.I.A. parodiert Julian Assange (1, 2, 3)
US-Diplomatie drängte Staaten zu Boeing-Deals
Bank of Amercia muss bluten
Die neuen Hacker
Die tiefe ideologische Desorientierung der Hacker
Deutschland soll Hightech-Spionage-Satelliten planen
US-Bank fürchtet Bloßstellung durch Wikileaks
Hacker-Elite knackt Handys binnen Sekunden
Das Verhängnis der Dinge: Wenn Sammelwut zur Krankheit wird
Bürgerrechtler-2.0
Lachhafte Lücken
Sack Reis
Assange droht Feinden mit Total-Veröffentlichung
Es leckt
Assange rechnet bei Auslieferung mit Mordanschlag (Jack Ruby-Stil)
Die Diplomatendepeschen im Original
Altkanzler Schmidt nimmt Julian Assange in Schutz
Julian Assange wirft Schwedinnen Überreaktion vor
Fall Assange löst in Schweden eine Sex-Debatte aus
Auch bei Iron Mountain besteht ein Restrisiko
Ströbele geißelt „Verfolgungshysterie gegen Assange“
Zeitung legt Sex-Vorwürfe gegen Assange offen
Bank of America sperrt Wikileaks-Überweisungen
Julian Assange spürt den heißen Atem der USA
Assange wappnet sich für „Enthauptungsattacke“
Assange beklagt geheime Ermittlungen (Video)
Wikileaks-Informant Manning verzweifelt in Einzelhaft
Herrenreiter-Mythos des frei schwebenden Genies
Wikileaks-Chef Assange wieder frei (Video)
Julian Assange ist für 236.000 Euro auf freiem Fuss
Assange darf nun doch das Gefängnis verlassen
US-Luftwaffe sperrt wegen Wikileaks „Spiegel“-Zugang
Assange droht jetzt die Auslieferung nach Schweden
Assange muss elektronische Fußfessel tragen
Assange-Anwalt hat Hoffnung
Assange könnte Donnerstag freikommen (Video)
Gericht widerruft Freilassung Assanges (Video)
Wikileaks-Gründer Assange kommt auf Kaution frei
Julian Assange und seine peinliche Spur im Internet
Offenheit ist das Ideal der modernen Diplomatie
Wikileaks-Klone wagen sich aus der Deckung
Kaputte Hardware war Ursache für Amazon-Ausfall
Amazon-Webseite fällt kurzzeitig in halb Europa aus
Vernetzungsfreiheit ist die neue Meinungsfreiheit
Weiterer Hacker in den Niederlanden verhaftet
Wikileaks-Unterstützer stoppen Internetangriffe
So legen Wikileaks-Anhänger die Webseiten lahm
Vatikan verweigerte Mitarbeit an Missbrauchsbericht
US-Vertreter sagen Staatspleite Kubas voraus
Australier demonstrieren für Wikileaks-Chef (Video)
Wikileaks wird das Facebook der Denunzianten
Julian Assange hofft auf Internetzugang im Gefängnis
Wikileaks-Unterstützer drohen mit Cyber-Krieg (Video)
Assange-Festnahme erfreut US-Minister Gates
WikiLeaks-Gründer Assange bleibt vorerst inhaftiert (Video)
Wikileaks-Gründer Assange in London festgenommen (Video)
Vergewaltigung auf Schwedisch – Der Fall Assange
Brüderle vergleicht Wikileaks mit der Stasi
Um die Wikileaks-Domain entbrennt ein Cyberkrieg
30 Meter unter der Erde lagert Wikileaks seine Daten
Wikileaks offenbart die Einsamkeit der USA
Julian Assange ist der Che Guevara im Internet
Wikileaks bekommt nach Sperrung neue Adresse
Assange vermutlich in Großbritannien (Video)
Interpol fahndet nach Wikileaks-Gründer Assange (Video)
Wikileaks-Gründer Assange soll verhaftet werden (Video)
Kritiker fordern Hinrichtung von Assange (Video)
Wikileaks-Dokumente belasten Verhältnis zur USA (Video)
Enthüllungen machen „die Welt komplizierter“ (Video)

FAZ (62 Links)

Elmer nach Verurteilung wieder verhaftet (Julius Bär und Elmer)
Das bessere Bankgeheimnis
Bankkundendaten an Wikileaks weitergereicht (Zwei Daten-CDs)
Ex-Banker will Daten von 2000 Kunden enthüllen (Enthüllung)
Assange kündigt neue Enthüllungen an (Video)
„Beispiellos aggressive Rhetorik“ (Gerichtstermin in London)
Washington fordert Zugriff auf Twitter-Daten (USA und Twitter)
Jeder hat etwas zu verbergen (Prognose 2050)
Hält Rache aus (Sternzeichen Krebs, kostenpflichtiger Artikel)
Hochamt der Nerds (CCC tagt, kostenpflichtiger Artikel)
Der Friede sei mit euch, sagen die Hacker (Chaos Computer Club tagt)
Der Spion, der aus dem Cyberspace kam (Epoche der Computerkriege)
Am liebsten ordentlich und einsam (Mönche des Online-Zeitalters)
Der Speicherplatz ist viel zu billig (erneut Mayer-Schönbergers Vergessenskultur-Floskel)
Schafft die Botschaften ab! (Botschafter als Spione)
Vertrauen statt Wikileaks (Kann Öffentlichkeit schlecht sein?) – (Kommentar)
Bank of America sperrt Wikileaks-Überweisungen (Bank of America)
Assange beklagt „geheime Ermittlungen“ gegen ihn (Video)
Mit Kanonen und Paragraphen (Starke Worte aus USA)
Assange gegen Kaution frei (Assange frei)
Noch keine Entscheidung über Assange (Diskussion um Kautionsbeschluss)
Das Zeitalter der Geheimnisse ist vorbei (Staaten haben keine Geheimnisse)
Assange kommt auf Kaution frei (Thema Fussfessel)
Drangsaliert, fangt und neutralisiert ihn! (Forscher Patriotismus aus den USA)
Assange meldet sich über die Mutter zu Wort (Video)
Nichts verschweigen (Thema Dokumente sind Zwirn und Garn)
Was weiß die Börse? (Thema Bank of America)
Der Getriebene (Portrait Julian Assange)
Am Geldhahn (Thema US-Oligopol bei Online-Zahlungen)
Gefälschte Wikileaks-Berichte in Pakistan (Thema Propaganda nahe Indien)
Proteste im Netz (Kommentar)
Demonstrationen für Julian Assange (Video)
Was gilt in Schweden als Nötigung? (Thema Sex nicht gleich Sex?)
Sieben Jahrhunderte Wikileaks (Über Häretiker und Stützen der Gesellschaft)
Australien und die „Wikileaks-Affäre“ (Minister Kevin Rudd)
Brüderle spannt Bogen von Wikileaks zur Stasi (Brüder und Brüderle)
Attacke von Wikileaks-Unterstützern (Unternehmen im Visier)
Wie man in Schweden einen Mann belasten kann (Feminismus, Schweden und die Justiz)
Der Datenkrieg gegen Unternehmen geht weiter (Thema PayPal zahlt Geld zurück)
Webseite von Mastercard lahmgelegt (Mastercard attackiert)
Große und kleine Fische (Politik gemacht)
Assange kommt vorerst nicht auf Kaution frei (Derzeit keine Kaution)
Vergewaltigungsvorwurf – Wikileaks-Gründer Assange stellt sich der Polizei (Thema polizeiliche Anhaltung)
Auch Mastercard sperrt Zahlungen an Wikileaks (Thema Mastercard)
Der Ex-Mann von Wikileaks (Thema Der Diadochen-Kampf)
Dies ist die Geschichte von Wikileaks (Thema We make history and we are history)
Ein Superstar der Sichtbarkeit (Thema Portrait eines Sichtbaren)
Iran – Wikileaks-Berichte „nicht authentisch“ (Thema Iran)
Bezahldienst Paypal sperrt Wikileaks Konto (Thema PayPal)
Herrschaftswissen (Thema Wahrheit und Verantwortung)
Amazons Rauswurf nährt die Zweifel an der Cloud (Thema Cloud Computing)
Amazon sperrt Server – Drohungen gegen Assange (Thema Amazon)
Wikileaks-Sprecher reagiert auf Vorwürfe (Video)
Wir halten kritische Distanz (Thema Der Spiegel)
Virtuelle Kampfzonen (Kommentar)
Das verschlüsselte Faustpfand der Whistleblower (Thema Whistleblowing)
Alles soll verfügbar sein (Thema Open Source)
Eine diplomatische Bombe (Thema Diplomatie)
Assange droht mit neuen Enthüllungen (WL-Funktions-Grafik)
Bloßgestellte Verbündete (Thema Dokumente)
Der perfekte Sturm eines Obergefreiten (Thema Informationsfluss)
Zwischen Führerprinzip und Hackeranarchie (Thema Medientheorie)

NZZ (61 Links)

Ex-Banker Rudolf Elmer soll in Untersuchungshaft
Reaktionen in Deutschland und Grossbritannien
Elmer zieht Urteil weiter
Wikileaks enthüllt Schweizer Zugeständnisse im Fall «UBS»
Die Mär vom Schweden-Sex
Ex-Banker Rudolf Elmer wird heute einvernommen
Wende im Prozess gegen Rudolf Elmer
Ex-Banker von Julius Bär vor Gericht
Ein Whistleblower der anderen Art
Whistleblower der Bank Bär geht in die Offensive
Whistleblower im Zwielicht
Botschaften im Netz
Wikileaks-Sprecher Assange stapelt vor Gericht tief
Assange will Tempo bei Enthüllungen erhöhen
«Die Schweiz bleibt eine Alternative»
Twitter gerät unter Druck
Hacker legen Internetseiten der tunesischen Regierung lahm
Israels Armee bereitet sich angeblich auf grossen Krieg vor
Lebenszeit und Doppelleben
Bildstrecken des Jahres 2010
Das Netz wird euch frei machen
Die Guerillas des Internets
Vor dem Sex eine schriftliche Einwilligung
Assange rechnet mit Klage aus den USA
Assange kommt gegen Kaution frei
Ein Orden für Julian Assange
Angriff über soziale Medien
US-Luftwaffe blockiert «New York Times»
Illegal? Mausklick-egal!
Transparenz bereichert Demokratien
Bilderstrecke zu Großenthüllungen
Julian Assange bleibt vorläufig im Gefängnis
Hat Postfinance bei Wikileaks das Postgeheimnis verletzt?
Digitalpolitik geht uns alle an
Die Waffen der Zukunft heissen Apple, Dell oder Toshiba (Kommentar)
Neue Aufklärung?
Die unendlich grosse Tube
Ein Schweizer im weltweiten Wikileaks-Sturm
Kein Asylgesuch von Assange
Massenmobilisierung im Internet
Wie es das Strafrecht verlangt
PostFinance und Paypal am digitalen Pranger
Ein neuartiger Guerillakrieg (Kommentar)
Assange beendet das Katz-und-Maus-Spiel
Website von Postfinance wird überflutet
Seltsame Händel um Wikileaksl
Mastercard sperrt die Zahlungen an die Internetplattform
Postfinance kündigt Wikileaks (—->Subinformation Postfinance AG)
Wikileaks enthüllt «lohnende» Terrorziele
Wikileaks kämpft mit dem Rücken zur Wand
Das Schweizer Wikileaks-Konto
Wer wirklich eine bessere Welt will, handelt überlegter (Kommentar)
Der Traum von der Durchsichtigkeit als Transparenzterrorismus
Israel sieht sich durch Enthüllungen bestätigt
Katz-und-Maus-Spiel im Internet
Verärgerter Ghadhafi lässt Nuklearmaterial herumliegen
Wikileaks.org nicht mehr erreichbar – Schweizer Piratenpartei unterstützt Wikileaks
Washington sucht nach Schuldigen
Der Transparenz-Wahn fördert Intransparenz
Lecks sind Gift für die Diplomatie (Kommentar)
Die Veröffentlichung des Krieges (Kommentar)

Weitere Schweizer Medien (40 Links)
[Tamedia >>about Tamedia<< – alle Links von Berner Zeitung deckungsgleich mit Auftritt Der Tagesanzeiger]
Was droht Assange?
Assange hauste monatelang in einem Londoner Journalistenclub
Hacker planen neue Attacken – und werden selber angegriffen
Italienische Krippenbauer ehren Wikileaks-Gründer
US-Botschaft warnt davor, Assange Asyl zu geben
Frankreich stellt Wikileaks-Server ab
Wie Julian Assange sich selbst ins Dilemma bringt (Kommentar)
Assange-Kontrahent macht ernst
Ein «Maulwurf» bringt Westerwelle in Bedrängnis
Der nächste Schlag gegen Wikileaks
Katz-und-Maus-Spiel um Wikileaks
Journalisten werfen den USA Intoleranz vor
Piratenpartei Schweiz unterstützt Wikileaks
Droht Wikileaks.ch eine Sperre?
Wikileaks: Libyen-Affäre, Schweizer Konten und Geldwäscherei
Die Wut auf Amerika steigt
[Ringier >>about Ringier<< – alle Links von BLICK, die größte Tageszeitung der Schweiz]
http://www.blick.ch/news/ausland/wie-gehts-weiter-mit-wikileaks-162249
http://www.blick.ch/news/ausland/assange-versteckte-sich-in-journalistenclub-162237
http://www.blick.ch/news/ausland/julian-assange-verhaftet-162185
http://www.blick.ch/news/schweiz/diese-hacker-attackieren-postfinance-162170
http://www.blick.ch/news/ausland/postfinance-schliesst-konto-von-assange-162143
http://www.blick.ch/news/ausland/diese-frauen-sagen-assange-hat-uns-vergewaltigt-162140
http://www.blick.ch/news/schweiz/das-sind-terrorziele-in-der-schweiz-162119
http://www.blick.ch/news/schweiz/politik/asyl-in-der-schweiz-geht-das-162109
http://www.blick.ch/news/ausland/jetzt-kommt-russland-dran-162096
http://www.blick.ch/news/ausland/assange-huetet-seine-daten-im-bunker-162041
http://www.blick.ch/news/ausland/assange-meldet-sich-aus-dem-untergrund-161980
http://www.blick.ch/news/schweiz/assange-ist-wie-ein-kind-das-schneemaenner-umwirft-161896
http://www.blick.ch/news/ausland/assanges-mutter-fuerchtet-um-ihren-sohn-161874
http://www.blick.ch/news/ausland/rote-koepfe-wegen-wikileaks-102203
http://www.blick.ch/news/schweiz/wikileaks-fbi-agent-in-der-schweiz-taetig-102157
http://www.blick.ch/news/schweiz/fbi-agent-arbeitete-bis-2006-in-bern-161793
http://www.blick.ch/news/wirtschaft/wikileaks-die-schweiz-in-den-augen-der-usa-102103
http://www.blick.ch/news/schweiz/frustrierende-alpendemokratie-161768
http://www.blick.ch/news/putin-der-pate-161901
http://www.blick.ch/news/ausland/gaddafis-vollbusige-ukrainerin-161676
http://www.blick.ch/news/ausland/berlusconi-lacht-ueber-wikileaks-enthuellungen-161633
http://www.blick.ch/news/ausland/der-einzelgaenger-23-gab-wikileaks-die-daten-161723
http://www.blick.ch/news/schweiz/lecks-auch-in-bern-und-genf-161651
[Weltwoche Verlag]
http://www.weltwoche.ch/onlineexklusiv/details/article/existiert-wikileaks-ueberhaupt.html

Wikileaks. (Foto: entnommen Süddeutscher Zeitung, 5. Dezember 2010)

The New York Times (englisch) (5 Links)

http://www.nytimes.com/2010/12/05/world/asia/05wikileaks-china.html?bl
http://www.nytimes.com/2010/12/04/world/europe/04domain.html?bl
http://thelede.blogs.nytimes.com/2010/12/02/latest-updates-on-leak-of-u-s-cables-day-5/?hp
http://www.nytimes.com/2010/12/04/world/europe/04domain.html?ref=world
http://www.nytimes.com/2010/12/01/opinion/01friedman.html?src=me&ref=homepage

The Guardian (englisch) (18 Links)

http://www.guardian.co.uk/media/2010/dec/18/julian-assange-allegations-wikileaks-cables
http://www.guardian.co.uk/media/2010/dec/17/julian-assange-sweden
http://www.guardian.co.uk/media/2010/dec/08/mastercard-hackers-wikileaks-revenge
http://www.guardian.co.uk/media/2010/dec/07/wikileaks-what-happens-next
http://www.guardian.co.uk/media/2010/dec/07/julian-assange-arrest-extradition?intcmp=239
http://www.guardian.co.uk/world/2010/dec/07/wikileaks-joe-lieberman-new-york-times-investigated?intcmp=239
http://www.guardian.co.uk/media/2010/dec/06/julian-assange-swiss-bank-account?intcmp=239
http://www.guardian.co.uk/commentisfree/cifamerica/2010/dec/06/western-democracies-must-live-with-leaks (Pro-Kommentar)
http://www.guardian.co.uk/media/2010/dec/05/wikileaks-internet-backlash-us-pressure
http://www.guardian.co.uk/commentisfree/cifamerica/2010/dec/05/wikileaks-julian-assange
http://www.guardian.co.uk/media/2010/dec/05/julian-assange-lawyers-being-watched
http://www.guardian.co.uk/media/2010/dec/04/paypal-internet-backlash-wikileaks
http://www.guardian.co.uk/media/2010/dec/04/wikileaks-site-swiss-host-switch
http://www.guardian.co.uk/world/blog/2010/dec/03/julian-assange-wikileaks
http://www.guardian.co.uk/commentisfree/cifamerica/2010/dec/02/wikileaks-julian-assange (Kommentar)
http://www.guardian.co.uk/media/gallery/2010/nov/30/wikileaks-us-embassy-cables-press-reaction
http://www.guardian.co.uk/world/2010/dec/03/wikileaks-yemen-us-attack-al-qaida
http://www.guardian.co.uk/world/2010/dec/03/wikileaks-cables-libya-enriched-uranium
http://www.guardian.co.uk/world/interactive/2010/nov/28/us-embassy-cables-wikileaks (Interaktive Datenbank)

How to use - Interaktive Datenbank. (Bild entnommen: The Guardian, 5. Dezember 2010)

Forbes (englisch) (2 Links)

http://blogs.forbes.com/andygreenberg/2010/11/29/wikileaks-julian-assange-wants-to-spill-your-corporate-secrets/ (Titelgeschichte)
http://blogs.forbes.com/andygreenberg/2010/11/29/an-interview-with-wikileaks-julian-assange/ (Interview)

Time (englisch) (5 Links)

http://www.time.com/time/world/article/0,8599,2035185,00.html (Thema Pay Pal)
http://www.time.com/time/world/article/0,8599,2034276,00.html (Analyse)
http://www.time.com/time/specials/packages/article/0,28804,2006558_2006562_2006567,00.html (Top 10)
http://www.time.com/time/world/article/0,8599,2034040,00.html (Interview)
http://www.time.com/time/magazine/article/0,9171,2007375,00.html (Portrait)

Weitere Medien (englisch) (30 Links)

JULIAN ASSANGE: Don’t shoot messenger for revealing uncomfortable truths
(The Australian, 8. Dezember 2010)
http://www.newyorker.com/reporting/2010/06/07/100607fa_fact_khatchadourian?currentPage=all (größtes Portrait in Medien bisher)
http://www.msnbc.msn.com/id/40785454/ns/us_news-wikileaks_in_security/ (TV-Interview NBC, 20. Dezember 2010)
http://www.washingtonpost.com/wp-dyn/content/article/2010/12/11/AR2010121102564.html (Herausgeberbrief Washington Post, 11. Dezember 2010)
http://www.michaelmoore.com/words/mike-friends-blog/dear-government-of-sweden (Michael Moores Offener Brief an die Regierung von Schweden, 16. Dezember 2010)
http://dump.no/files/467072ba2a42/ANONOPS_The_Press_Release.pdf (Statement von Anonymus)
https://www.thepaypalblog.com/2010/12/updated-statement-about-wikileaks-from-paypal-general-counsel-john-muller/ (Statement von PayPal Consul John Müller)
http://www.bbc.co.uk/news/business-11945875 [US Regierung wies PayPal an, Konto zu sperren, Zitat BBC, 8. Dezember 2010 aus dem Beitrag: „PayPal’s clarification came from the firm’s vice-president Osama Bedier. He said the company had carried out its actions after receiving a letter from the State Department, adding that it was a „straightforward“ decision. PayPal is owned by US online auction giant eBay.“]
http://www.couriermail.com.au/news/technology/what-about-shutting-down-wikileaks-easier-said-than-done-as-it-turns-out/story-e6frep1o-1225967014452 (Abdrehen der Webseite nicht so einfach)
http://www.wired.com/dangerroom/2010/12/military-bans-disks-threatens-courts-martials-to-stop-new-leaks/
http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:http://frontlineclub.com/events/2010/12/statement-by-vaughan-smith-re-julian-assange.html (Statement Frontline Club)
http://www.state.gov/r/pa/prs/ps/2010/12/152465.htm (USA wollen World Press Freedom Day ausrichten)
http://www.bbc.co.uk/news/business-11938320 (Thema VISA Card-Sperre)
http://www.weeklystandard.com/blogs/strange-career-wikileaks
http://pajamasmedia.com/blog/the-wikileaks-hoax-part-i/
http://www.huffingtonpost.com/rabbi-shmuley-boteach/hanukkah-in-the-age-of-wi_b_791536.html
http://www.huffingtonpost.com/jim-moore/wikileaks-and-the-myth-of_b_791740.html (Kommentar)
http://www.nationaljournal.com/columns/common-sense/maybe-the-government-would-earn-more-of-our-trust-if-it-invaded-our-privacy-less-20101202 (Kommentar)
http://www.bbc.co.uk/news/world-us-canada-11907641
http://www.smh.com.au/opinion/politics/is-julian-assange-the-digital-ages-che-20101203-18jxp.html (Sydney Morning Herald)
http://www.smh.com.au/opinion/society-and-culture/leaks-offer-seriously-light-entertainment-20101204-18km5.html (Kommentar)
http://www.smh.com.au/opinion/wikileaks-opens-the-door-to-a-new-enlightenment-20101202-18i3l.html
http://www.usatoday.com/printedition/news/20101201/wobs01_st.art.htm
http://www.lasvegassun.com/news/2010/dec/04/eu-britain-assange/
http://english.aljazeera.net/indepth/opinion/2010/12/2010122103736133753.html (Kommentar)
http://garysick.tumblr.com/post/2108412945/am-i-a-criminal
http://www.rollingstone.com/culture/news/meet-the-american-hacker-behind-wikileaks-20101201 (Portrait eines WL-Hackers in Rolling Stone)
http://www.ptinews.com/news/1155443_Online-users-in-China-unable-to-access-WikiLeaks (Thema Firewall)
http://cnn.com/video/?/video/us/2010/12/02/pkg.todd.wikileaks.caves.cnn (Video)
http://www.facebook.com/wikileaks (661.883 Freunde, Status: 4.12.2010, 17.37 MEZ; 740.319 Freunde, Status: 5.12.2010, 13.32 MEZ; 831.435 Freunde, Status: 6.12.2010, 08.25 MEZ; 980.857 Freunde, Status: 7.12.2010, 20.40 MEZ; 1.004.644 Freunde, Status: 7.12.2010, 23.35 MEZ; 1.037.159 Freunde, Status: 8.12.2010, 11.25 MEZ; 1.177.322 Freunde, Status: 9.12.2010, 22.50 MEZ; 1.230.667 Freunde, Status: 10.12.2010, 23.45 MEZ; 1.247.432 Freunde, Status: 11.12.2010, 13.50 MEZ; 1.316.362 Freunde, Status: 13.12.2010, 19.58 MEZ; 1.340.292 Freunde, Status: 14.12.2010, 20.32 MEZ; 1.397.204 Freunde, Status: 17.12.2010, 23.30 MEZ; 1.433.390 Freunde, Status: 20.12.2010, 22.05 MEZ; 1.462.265 Freunde, Status: 24.12.2010, 23.20 MEZ; 1.509.067 Freunde, Status: 06.01.2011, 15.45 MEZ.

Twitter (longer) (1 Link)

http://www.twitlonger.com/show/7bg5kc (Thema Schweizer Konto)

Weitere Medien (französisch) (1 Link)

http://www.liberation.fr/medias/01012307729-pourquoi-libe-abrite-wikileaks (Der Herausgeber von „Liberation“ erklärt, warum seine Zeitung nun auch Wikileaks spiegelt. – 13. Dezember 2010)

Andere (deutschsprachig) (40 Links)

http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1300 (Stadtzeitung Wien)
http://kurier.at/nachrichten/2057109.php (Fans als Julianities)
http://derstandard.at/1292462559775/Kommentar-der-Anderen-Die-Vernetzung-der-Denunzianten (Kommentar)
http://derstandard.at/1292462573154/Kommentar-der-Anderen-Ans-Licht-mit-den-Missstaenden (Kommentar)
http://derstandard.at/1292462584345/Staatsangelegenheit-Kuba-veroeffentlicht-Wikileaks-Depeschen-ueber-staatliche-Webseite (Kuba übersetzt auf Spanisch)
http://derstandard.at/1292462594914/Anwalt-Mutmassliche-Assange-Opfer-keine-Gehilfinnen-der-CIA
http://derstandard.at/1292462418521/Reporter-ohne-Grenzen-spiegeln-Website-von-Wikileaks
http://derstandard.at/1292462581538/Assange-befuerchtet-bei-Auslieferung-an-die-USA-Attentat
http://derstandard.at/1292462503514/Wikileaks-Solidaritaetsdemo-in-Wien
http://www.stern.de/panorama/nach-festnahme-von-julian-assange-wikileaks-laesst-sich-nicht-stoppen-1631825.html
Statement der Wau Holland Stiftung (PayPal-Sperre)
Statement der Wau Holland Stiftung (Unterstützung für Wikileaks)
http://www.stern.de/blogs/hans-martin_tillack/wikileaks-und-wir/ (Pro-Kommentar)
http://www.stern.de/blogs/schoene_neue_welt/locher-im-system/ (Contra-Kommentar)
http://www.orf.at/stories/2029558/2029595/ (Thema „Internet-Vietnam“ für die USA)
http://www.peterpilz.at/2010-12-07/peter-pilz-tagebuch.htm#t_07
http://www.profil.at/articles/1048/569/283554/sven-gaechter-ausgeleckt (Contra-Kommentar)
http://www.focus.de/politik/ausland/wikileaks/enthuellungsportal-assange-sitzt-wikileaks-droht_aid_579504.html
http://www.focus.de/magazin/videos/focus-titel-wikileaks-nicht-ganz-dicht_vid_21625.html (Video)
http://www.oe24.at/welt/weltpolitik/Julian-Assange-WikiLeaks-Boss-wegen-Sex-in-Haft/12081777
http://www.denissimonet.ch/2010/12/05/wikileaks-ch-und-die-piratenpartei/
http://www.wienerzeitung.at/default.aspx?tabID=3856&alias=wzo&cob=530613
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4402&Alias=wzo&cob=530501 (Kommentar)
http://www.heise.de/newsticker/meldung/US-Senatoren-starten-Gesetzesinitiative-gegen-Wikileaks-1147217.html (Shield Act in Planung)
http://www.profil.at/articles/1048/560/283375/oesterreichische-banken-wikileaks-visier
http://www.falter.at/web/print/detail.php?id=1289
http://fm4.orf.at/stories/1669877/ (Erich Möchel analysiert)
http://kurier.at/nachrichten/2056465.php
http://www.denissimonet.ch/2010/12/02/uber-julian-assange-wikileaks-und-cablegate/
http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/der-wikileaks-chef-und-seine-schweizer-partner-102060719
http://www.piratenpartei.ch/node/414
http://www.denissimonet.ch/2010/11/10/quellenschutz-auch-fur-kommentare/
http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/Wikileaks-und-der-Sumpf-der-US-Geldhaeuser_aid_937478.html
http://www.rp-online.de/wirtschaft/news/boerse/Aktien-von-US-Grossbanken-brechen-ein_aid_937018.html
http://www.krone.at/Welt/Sarkozy_als_Kaiser_ohne_Kleider._Putin_ein_Alpha-Ruede-WikiLeaks-Enthuellung-Story-232872
http://oraclesyndicate.twoday.net/stories/wikileaks-us-cables-und-die-folgen/
http://de.rian.ru/opinion/20101201/257792554.html (Kommentar von russischer Seite)
http://www.dondahlmann.de/?p=760
http://www.denissimonet.ch/2010/11/27/spiegel-online-der-leak-vom-leak/
http://www.piratenpartei.ch/node/438

Wikileaks nun via wikileaks.pl (Polen) oder wikileaks.lu (Luxemburg) erreichbar. Die DNS-Einträge werden migriert. (Eintrag Piratenpartei, 3. Dezember 2010, 18 Uhr 55)

Zwei Tage später: Die Piratenpartei Schweiz meldet, dass WL über gewisse Schlaglöcher rumpelt. Doch Computer und Netzwerke gehorchen logischem Aufbau. Man verspricht, dass man alles im Griff hat. Denn es geht sehr ums Prinzip. Und nicht um Parteipolitik vereinzelter Länder, mögen sie noch so groß sein. Wenn Einschalt- auf Abschaltexperten treffen, ist es ein offenes Match. Oder um es mit dem auf den Kopf gestellten Satz von Mark Twain zu sagen: Die Wahrheit hat schon drei Mal die Erde umrundet, ehe sich die Lüge die Schuhe anzieht. (Eintrag oben entnommen: Piratenpartei, 5. Dezember 2010)

Am 5. Dezember 2010 war die Mirrorlist schon lange, 76 Stücke. Man setzt auf globale Vernetzung. Server gibt es viele. Man kann mittlerweile von schwerkriminellen Hackerangriffen sprechen, die die Webseite zerstören wollen. Wenn stimmt, was die Leute sagen, dass die CIA und das Pentagon diese Hacker zahlen, muss man sich froh schätzen, dass man nie in die USA einreisen will. Doch die Liste soll wachsen. (Foto: Mirrorlist)

Am 5. Dezember 2010 vermeldet die Piratenpartei Schweiz, dass es keine DDoS-Angriffe gibt. Man kann sich die offizielle Erklärung der amerikanischen Firma EveryDNS nicht erklären. (Piratenpartei, nach einem langen ereignisreichen Arbeitstag am 5. Dezember 2010 um 20 Uhr 01)

Viele Zugriffe hatte die Webseite der Piratenpartei.ch am 4. Dezember 2010 trotzdem: 750.000 an einem Tag. (Fotodokument: Traffic-Table Piratenpartei.ch)

Am 6. Dezember 2010 um 7 Uhr 13 schreibt die Schweizer Abteilung von WL, dass die Turbulenzen schwer sind. Man versucht das Boot zu halten, doch die Angriffe halten an. Wikileaks war einst ein Flugzeugträger. Nun stellt man nach alter japanischer Kriegstradition die Flotte um: Der Flugzeugträger geht von See, stattdessen wird die Flotte ausgebaut und umgewandelt: In Zerstörer, Kreuzer, U-Boote, Beiboote und Tretboote. Verliert man ein Schiff, schmerzt es nicht. Die Ladung ist auf allen die gleiche. (Meldung WL, 6. Dezember 2010, 7 Uhr 13 MEZ)

Die Anleitung zum Erstellen eines Mirrors von WL gibt es hier und hier. Zumindest 70 Spiegel soll es bereits geben, darunter acht in IPv6.

Am 6. Dezember 2010 bringt der Nikolaus die frohe Botschaft und zwitschert auf Twitter: 355 Webseiten stehen. (Foto: Twitter)

Am 6. Dezember 2010 um 0 Uhr 25 gibt es bereits 355 Mirror-Webseiten (Spiegel). Eine Gesamtliste wurde erstellt, sie ist hier in diesem File nachlesbar.

Am 7. Dezember 2010 um 21 Uhr 55 gibt es bereits 1.005 Mirror-Webseiten (Spiegel). Eine Gesamtliste wurde erstellt, sie ist hier in diesem File nachlesbar.

Am 12. Dezember 2010 um 11 Uhr 54 gibt es bereits 1.885 Mirror-Webseiten (Spiegel). Eine Gesamtliste wurde erstellt, sie ist hier in diesem File nachlesbar.

Am 16. Dezember 2010 um 17 Uhr 45 gibt es bereits 2.194 Mirror-Webseiten (Spiegel). Eine Gesamtliste wurde erstellt, sie ist hier in diesem File nachlesbar.

Die Zerstörungsaktion durch das amerikanische Verteidigungsministerium und andere Einrichtungen legaler und illegaler Natur der USA wurde bereits in einem Papier aus dem 15. März 2010 weidlich dokumentiert. Man kann es hier in einem PDF gerne noch einmal nachlesen.

Die Domain WL-Schweiz (.ch) liegt derzeit beim Registrar „Switch“.

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Das feste Fundament für all das:

UDHR – Artikel 19: „Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.“ – alternativ:
EMRK – Artikel 10: „Jeder hat Anspruch auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Freiheit der Meinung und die Freiheit zum Empfang und zur Mitteilung von Nachrichten oder Ideen ohne Eingriff öffentlicher Behörden und ohne Rücksicht auf Landesgrenzen ein.“

Weitere Link-Zyklen folgen.

Der Macher der Webseite ist am 6. Dezember 2010 am Cover von FOCUS. (Foto: Cover FOCUS, 6. Dezember 2010, Archiv Oswald 1090)

Der Macher der Webseite ist am 9. Dezember 2010 am Cover des STERN. (Foto: Cover STERN, 9. Dezember 2010, Archiv Oswald 1090)

Der Macher der Webseite ist am 16. Dezember 2010 am Cover des Magazins NEWS. (Foto: Cover NEWS, 16. Dezember 2010, Archiv Oswald 1090)

Der Macher der Webseite ist am 13. Dezember 2010 am Cover des TIME Magazine. (Foto: Cover TIME, 13. Dezember 2010, Archiv Oswald 1090)

Fast genau vor vier Jahren wurde Wikileaks gegründet und fast genau vor vier Jahren schrieb das TIME Magazine, wer im ersten Jahrzehnt des Dritten Jahrtausends das Sagen hat und wer die Person des Jahres ist: You. Der Internetnutzer. Er sucht Informationen über die Gemeinschaft, in der er lebt. Das bedient Wikileaks. Ob es Administrationen gefällt oder nicht. Wikileaks ist nur ein Name, ein Symbol, ein Funke und die Fackel. Tragen müssen sie alle. (Foto: TIME Magazine, 25. Dezember 2006)

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Julian Assange [Reden/Speeches]

[Ansprache beim Oslo Freedom Forum 2010][Dauer: 2:46][Direktlink zum Video]

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Julian Assange [Interview/Discussion]

[TV-Auftritt bei TED-Tagung 2010][Dauer: 19:34][Direktlink zum Video]

Mehr eingesammelte Reden im Videokanal.

(Ressort: Wikileaks)

AK OÖ empfiehlt hoch offiziell Web of Trust (WOT) – Sicheres Surfen

Posted in Internet, Sicherheit by Pangloss on 22. November 2010

Laut Mozilla wurde das Produkt WOT am 9. September 2010 als Add-On bereit gestellt. Seither haben sich weltweit 12.622.880 User das Produkt heruntergeladen und installiert. (Screen: Mozilla, 22. November 2010)

(Wien, im November 2010) Über die Frage, welche Webseiten sicher und welche unsicher sind, entscheiden drei Dinge: Die gute Firewall, der gute Virenschutz und der Surfer in seiner subjektiven Wahrnehmung.

Derzeit scheint es, dass darüber noch ein vierter Faktor entscheidet: WOT. Die eingetragene Marke WOT (Web of Trust). Das Webprodukt „WOT“ wird in Helsinki (das ist Finnland) betreut, die Firma dahinter heißt: „Against Intuition Inc.“. Dahinter stehen wiederum diese Leute, Auszug aus „about us“ (Abruf 22. November 2010): „WOT ist ein Startup-Unternehmen, in das unter anderem die Investmentfirma Open Ocean des MySQL Gründers Michael Widenius, die finnische Industry Investment Ltd. und eine Reihe privater Geldgeber investiert haben. Das Unternehmen befasst sich mit der Entwicklung und Bereitstellung von Software und Diensten für die WOT-Community und engagiert sich für mehr Sicherheit im Internet.“

So weit, so gut. Wenn man ehrlich ist, hörte man von „WOT“ bisher in österreichischen Gefilden bisher wenig. „WOT, so what?“ könnte man sagen. Bis die Arbeiterkammer Oberösterreich auf die Idee kam, das Produkt hoch offiziell zu bewerben.

Seit 16. November 2010 empfiehlt die Arbeiterkammer OÖ das Produkt hoch offiziell als Linkscanner, der erkennen soll, welche Seite seriös und welche unserioös ist. (Screen: AK OÖ., 22. November 2010)

Gesagt, getan. Der Herausgeber ist gebürtiger Oberösterreicher. We trust Arbeiterkammer! Somit wurde der „Linkscanner“ heruntergeladen und installiert. Freilich ist derzeit einmal nur klar, wie es optisch aussieht: Es gibt einen Button in der Menüleiste, ein grüner Kreis mit einem gelben Stern am linken, oberen Rand. Oberflächlich funktioniert es so: Befindet man sich auf einer Webseite, kann man den Button aktivieren und erhält die Info in Form einer Ampel in den vier Rubriken: „Vertrauenswürdigkeit“, „Händlerzuverlässigkeit“, „Datenschutz“, „Jugendschutz“. Beim eigenen Produkt sieht das so aus: Fünf Maxerl in allen Kategorien!

Volle Zuverlässigkeit beim eigenen Produkt: WOT. (Screen, 22. November 2010)

Nun stellt man sich die Frage, wie die Bewertungen zu Stande kommen und wer das System hinter dem Zuverlässigkeitssystem WOT ist. Hierzu heißt es in „about us“: „Die Website-Bewertungen werden fortlaufend von Millionen Mitgliedern der WOT-Community und zahlreichen zuverlässigen Quellen aktualisiert, zu denen auch Auflistungen von Phishing-Websites zählen.“

Es ist also eine Community und eine selbst gestrickte Bewertung, die so läuft wie in der untenstehenden Tabelle. Man legt nach Lust und Laune und nicht nach wissenschaftlichen Kriterien fest, was gut oder schlecht, was „zuverlässig“ oder nicht ist. Ein wenig heikel ist dieses Community-basierte Prinzip schon.

In Großaufnahme

Man kann den Regler schieben und damit die Regel bestimmen. (Screen WOT, 22. November 2010)

Jedenfalls: Sobald man sich registriert hat, kann man mit tun. Und communitaristische Bewertungen gewisser Webseiten bestaunen. Es ist ein Solidaritätsprojekt. Als solches muss man es sehen. Wissenschaftlich exakt ist es nicht. Vielleicht sollte man sich von wissenschaftlich, sozialempirisch exakten Größen im Internet auch verabschieden. Internet ist Daumen oben oder Daumen unten. Wenn die Mehrheit sagt: Scheint mir sicher und gibt ein Kreuzerl, gilt die Webseite als sicher. Man weiß nicht, welche Datenbanken zu Pishing und Viren sonst in das Bewertungsmuster bei „Web of Trust“ aus Helsinki (das ist in Finnland) einfließen.

Jedenfalls hat die AK OÖ dieses Produkt nun am 16. November 2010 offiziell als taugliches Instrument empfohlen, um zur Gefahrenabwehr erfolgreich beizutragen. Daher dieser Hinweis. Dass das Betreten des Internets ohne gute Firewall, guten Virenschutz und gesunde Wachsamkeit des Surfers eine Gefahr bleibt, muss nicht gesagt sein.

Marcus J. Oswald (Ressort: Internet, Sicherheit)

Stadtzeitung „Falter“ sorgt sich um Frau Alexia Weiss

Posted in Falter, Kurioses by Pangloss on 25. September 2010

Die Wiener Journalistin beschwert sich, dass ein Blog zu ihr errichtet wurde. Statt dass sie sich freut, dass sie aus dem Meer der namenlosen Schreiber herausgehoben und beachtet wird. Der Fake-Blog war am 25. September 2010, als von diesem Journal Nachschau gehalten wurde, jedoch leer. (Screen: 25. September 2010)

(Wien, im September 2010) Warum der „Falter“, die Stadtzeitung Wiens, nie eine große Zeitung wird, zeigt sich an der Themenauswahl und am Mangel der Einschätzung von Themen. Dazu kommt eine naive Aufgekratztheit, die besonders Medien, die politisch links von der Mitte stehen, auszeichnet. Die Aufgekratztheit kann man auch Überempfindlichkeit nennen.

Der naive, fast studentische Zugang zu lebensweltlichen Dingen mag die Zielgruppe der Studenten erreichen. Von Paul Yvon, einst Gerichtsreporter im „Profil“ und (eine Zeit lang) Journalistenausbildner, stammt ein Wort, das sich der Herausgeber dieser Seite immer gemerkt hat. „Profil schreibt für die Zielgruppe der Über-Vierzigjährigen.“ Damit meinte er umschrieben, dass sowohl in Themenauswahl (Relevanz) wie in Themenanalyse (Durchführung) die 40+ – Generation einen anderen Anspruch an Medien hat, als es 25-Jährige haben. Der „Falter“ bedient in der Sensationslust leider allzuoft nur die Jungen.

Mangelnde Lebenserfahrung führt zu Fehleinschätzungen

Das merkt man wieder einmal an einem Medienartikel. Eine gewisse Alexia Weiss wird hofiert und vom Falter in Schutz genommen. „Wenn Neonazis einem im Netz den Namen nehmen“ lautet der Bericht über Frau Weiss, die beim „Googeln“ feststellen musste, dass es einen Weblog gibt, den sie aber nicht schreibt. Er heißt „Alexia Weiss Blog“. Er zeigt in Bild im Header von ihr und – jetzt wird es interessant: sonst nichts.

Eine Nachschau am 25. September 2010 auf diesem sogenannten „Alexia Weiss-Blog“ erbachte nichts. Ein Header ist da und sonst keine Artikel. Der „Falter“, der davon berichtete, erschien am 10. September 2010 und wenn man den damaligen Screenshot, der dem Artikel beigestellt ist, ansieht, fand man schon damals – fast nichts. Den Header mit ihrem Foto und EINEN Artikel. Dieser, allerdings, gehässig, „Die Juden in Österreich – Ein Fremdkörper“. Nach diesem Artikel hat es aber den Autor dieses Blog offenbar nicht mehr gefreut oder es haben ihn die Kräfte verlassen. Im Ressort „Letzte Artikel“ findet sich genau nur dieser eine Artikel – im Monatsarchiv der Bezug „August 2010“.

Nur ein Beitrag wurde auf dem Fake-Blog veröffentlicht, aber Frau Weiss macht sich in die Hose und geht zum Falter ausweinen. Vorgängig machte sie auf mutig und wollte gleich die ganze Alpen-Donau.info - Webseite, die Deutschtum verbreitet, löschen lassen. Politischer Journalismus erfordert Charakterstärke und Risikobereitschaft, es ist Papierkrieg und Materialschlacht und die Frage ist, ob die ehedem kleine APA-Journalistin (der nun nicht mehr der große APA-Apparat rund um Michi Lang den Rücken freihält) den Herausforderungen, die freischaffende politische Publizistik nach sich zieht, gewachsen ist. Oder ob sie nur will, aber nicht kann. Denn zwischen Können und Wollen ist im schreiberischen Gewerbe ein haushoher Unterschied. (Foto: Screen Falter 10. September 2010; im Bild sichtbar: Nur ein Beitrag ist am Fake-Blog, doch der Falter spricht gleich von einem Blog, es ist bestenfalls ein Blögchen.)

Aus dem Umstand, dass jemand mit dem Namen eines Anderen einen Fake-Blog aufmacht, macht der „Falter“ eine Reihe von Überlegungen. Es ist a. eine Frechheit, b. ein Anschlag auf die Persönlichkeitsrechte dieser Frau, c. sie sei Jüdin, d. sie werde von Neonazis verfolgt, e. weil sie die Schließung der Webseite „Alpen-Donau.info“ gefordert habe. Drei breitzeilige Spalten widmet der „Falter“ diesem Umstand. Wer Frau Weiss ist, wusste bisher kaum jemand. Ihr Leibthema sei die NS-Zeit, längere Zeit zahlte ihr die APA fünfzehn Monatsgehälter. Nun ist sie „freischaffend“. Jetzt hat sie Zeit und sucht das Internet nach Neonazi-Seiten ab.

Das ist gut und richtig. Doch eines ist naiv von der guten Dame: Sie meint, dass Angriffe auf Webseiten widerspruchslos von diesen hingenommen werden. Frau Weiss hat eine eigene Webseite, die sie tatsächlich betreibt und auf dieser rief sie zur Schließung der „Alpen-Donau.info“ auf, weil Deutschtum und mehr betrieben werde. Das merkten sich natürlich die Herrschaften der „Alpen-Donau.info“. Irgendwer, es ist nicht beweisbar, stellte dann einen einzigen Beitrag auf einen Fake-Blog zu Weiss, eröffnete damit die Seite und ließ sie weiterhin schlummern. Mehr folgte nicht. Mehr war nicht und kam auch nicht nach.

In der Allianz zwischen „Falter“ und Frau Weiss wird nun gefordert, dass Kriminalpolizei, Verfassungsschutz und weitere Organe sofort einschreiten. Verkannt wird, dass auch Frau Weiss gegen die Alpen-Donau-Seite ordentlich losging, nun aber zimperlich und wehleidig wird, wenn es gegen sie selbst geht. Der „Falter“ ist sowieso zimperlich. Er unterstützt das öffentliche Zimperlichsein und erklärt es zur Kultur.

Fälschungen gehören dazu, da WWW nicht die BBC

Zu ergänzen ist, dass man in Zeiten des Internet mit Vielem leben muss. Eben auch mit Fälschungen. Es hat überhaupt keinen Sinn, dagegen Klage zu erheben. Wieso auch? Es ist nicht nur schlecht. Das Plagiat adelt den Autor und Hemingway sagte einst: „Die Größe eines Mannes zeigt sich nicht an den Freunden die er hat, sondern an der Anzahl seiner Feinde.“ Freunderlpartien (etwa zum „Falter“) kann man am Caféhaustisch rasch begründen. Feindschaften muss man sich hart erarbeiten.

Frau Weiss hat gewiss Feinde und sie sollte eher stolz darauf sein und nicht zum „Falter“ Weinen gehen. Sie will im Nazilager fischen und recherchieren. Da sie nicht vorhat, ein Strickwarengeschäft zu eröffnen, sondern weiter im Nazilager fischen will, muss sie mit Widerstand rechnen. Wer austeilt, muss auch einstecken lernen. Sonst ist er für den Beruf des freischaffenden Publizisten nicht geeignet. Der Herausgeber dieser Seiten musste über sich in der weiten Welt des Internets schon vieles lesen: So sei der BZÖ-Mitglied, habe unter dem Wiener Stadtbahnbogen ein sexuelles Erlebnis mit einem Transvestiten gehabt, sei homosexuell, sei SPÖ-Mitglied, sei ein Betrüger, Verleumder, Anwaltszuhälter, Stalker, Gewalttäter, eine linke Zecke, ein Rechtsradikaler, mehrfach delogiert geworden, und so weiter. Man kann sich herauspicken, was man will.

Feine englische Art und englische Wochen

Doch es gibt einen alten britischen Grundsatz, die feine Englische: „Bad News are good News.“ Man muss nur gewillt sein, seinen Narzissmus auszuleben. Das macht gegen Kritik ziemlich immun. Man kann diesen Rat weiter geben: Das Entscheidende beim Internet ist nicht, dass man stets nur „das Gute“ über sich im Internet sucht und findet, sondern auch das Schlechte, wenn es gut erfunden ist. Und dass man das Schlechte, aber gut Erfundene, schlicht und einfach im Raum stehen lässt. Denn das Internet erhebt ja keinen Anspruch auf Wahrheitsgehalt. Sonst hieße es nicht WWW, sondern BBC.

Insoweit fällt auf, mit welchen naiven bis verzärtelten Argumenten Leute wie Alexia Weiss, die Medien selbst lange Zeit aktiv als Produzenten bedient haben und daher wissen, welche Falltüren und Aussichtstürme es gibt, an Medien herangehen. Doch auch sie muss akzeptieren: Ja, es gibt im Internet Kampagnen und diesmal hat es halt sie getroffen. Doch es war keine komplette Webseite mit vielen Berichten, sondern nur ein Andeuten einer Webseite. Und: Auch sie macht Kampagnen, da sie – egal aus welchen lauteren Gründen – Webseiten „schließen“ lassen will.

Es müssen sich alle, die in Medien den Kopf beim Fenster zur Welt hinaushalten, mit der Idee anfreunden, dass sie geortet und getortet werden. Leider wollen alle nur „gut dargestellt“ werden und verkennen, dass Gegner das anders sehen. So entsteht, dass namensorientierte Blogs in fremdem Namen iniitiert werden. Dass das eher ein Modell des rechten Lagers ist (Anti-Antifa-Bewegung), liegt auf der Hand. Man muss es als Trend der Zeit sehen und Blogs sind eben Teil des „Schwarm-Netzwerks“, das sehr freiflächig und direkt werden kann. Wer das nicht lesen will und das nicht will, wird sicher von niemandem gezwungen, das Internet anzudrehen. Der Herausgeber dieser Webseite hat zum Beispiel seit April 2008 keinen Fernseher und ihm ist daher ziemlich egal, was im Fernsehen läuft. Würde etwas Negatives im Fernsehen gesagt werden, wäre es außerhalb seiner Wahrnehmung. So ähnlich ist es beim Internet auch. Die Mutter des Herausgebers kann nicht einmal einen PC einschalten, geschweige weiß sie, was Internet ist. Außerhalb der Wahrnehmung.

Es sollten die Empfindlichkeiten also etwas zurückgeschraubt werden. Das Internet ist kein Mädchenpensionat, sondern eine machtvolle Drehscheibe für Information. Alexia Weiss wurde gefakt und sie weiss warum. Sie hat sich hinausgelehnt und meinte, das geht widerspruchslos. Widerspruchsfrei bleibt das vielleicht in die sauberen Welt der APA, aber nicht in der Welt der widerstrebenden politischen Meinungen, die im Wettbewerb stehen.

Der Herausgeber findet nur eines schlecht: Dass das über ihn niemand macht. Einen Blog in seinem Namen mit allen Gehässigkeiten und allem Drum und Dran. Das „Genderwahn-Forum“ hat es in Ansätzen versucht, doch dieses ist an sich selbst gescheitert. An den Feindfronten muss also noch gearbeitet werden.

Marcus J. Oswald (Ressort: Falter, Kurioses)

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