Medien und Kritik – Das Online Magazin

Eminem übersprang Marke eine Milliarde auf You Tube

Posted in Internet, You Tube by Pangloss on 30. August 2011

Die Top 9 der meistgesehenen Filme auf You Tube. Justin Bieber (17 Jahre alt) vor Lady Gaga (25 Jahre alt) und Eminem. Der 39-jährige Eminem hat aber das umfangreichste Gesamtwerk auf You Tube und die meisten Videos, die eine Bandbreite von mindestens sechs Jahren rückwärts abdecken. (Quelle: Best of Liste You Tube, Stichtag 30. August 2011)

(Wien, im August 2011) Der amerikanische Rapper Eminem übersprang die Marke 1 Milliarde Zugriffe auf „You Tube“. Während einige Musiker sich mit You Tube herum streiten und Urheberrechte reklamieren, hat er sich offenbar mit „Google“ geeinigt und seine Videos erzielen allerhöchste Werte. In Summe ist Eminem mit seinem musikalischen Gesamtangebot unter den Top 3 weltweit – hart umkämpft von Teenie-Idol Justin Bieber und der New Yorker Mode-Ikone Lady Gaga. Am Gesamtwerk gemessen führt Eminem die You Tube-Charts an, da sein Werk einen größeren Zeitraum abdeckt und breiter gefächert ist als bei der jugendlichen Konkurrenz.

Zwanzig Videos gemessen

Zusammengezählt aus den untenstehenden Angeboten hat Eminem mit seinen besten zwanzig Platzierungen auf „You Tube“ die Summe aus 375.489.411, 269.730.625, 100.706.671, 84.199.726, 71.370.621, 59.929.488, 48.550.847, 45.093.876, 33.404.615, 30.110.252, 26.550.546, 25.224.814, 20.330.378, 18.848.598, 18.509.940, 18.437.995, 9.780.887, 9.689.128, 2.852.803, 536.842: Weit über 1 Milliarde 270 Millionen Seitenaufrufe! Errechnet nur aus den Top 20-Platzierungen seiner Musikvideos auf You Tube. Eminem ist mit vielen weiteren Videos vertreten, darunter auch Ausschnitte aus Interviews oder Szenen aus seinem Film „8 Mile“.

Spitzenreiter ist mit heutigem Tag (30. August 2011, 19 Uhr 11) aus seinem Angebot das Video „Love The Way You Lie ft. Rihanna“ mit 375 Millionen 489.411 (!) Aufrufen.

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In der Etappe sind diese Videos aus seinem Angebot: „Not afraid“ mit 269 Millionen 730.625 (!) Aufrufen.

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Es folgt „Beautiful“ mit 100 Millionen 706.671 (!) Aufrufen.

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Es folgt „When I’m gone“ mit 84 Millionen 199.726 (!) Aufrufen.

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Es folgt „No love“ (Explicit version) mit 71 Millionen 370.621 (!) Aufrufen.

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Es folgt „Like Toy Soldiers“ mit 59 Millionen 929.488 (!) Aufrufen.

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Es folgt „Without me“ mit 48 Millionen 550.847 (!) Aufrufen.

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Es folgt „We made you“ mit 45 Millionen 093.876 (!) Aufrufen.

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Es folgt „Just Lose it“ mit 33 Millionen 404.615 (!) Aufrufen.

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Es folgt „Mockingsbird“ mit 30 Millionen 110.252 (!) Aufrufen.

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Es folgt „You don’t know“ (mit 50 Cent) mit 26 Millionen 550.546 (!) Aufrufen.

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Es folgt „Sing for the moment“ mit 25 Millionen 224.814 (!) Aufrufen.

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Es folgt „My Name is“ mit 20 Millionen 330.378 (!) Aufrufen.

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Es folgt „“Cleanin‘ Out My Closet“ mit 18 Millionen 848.598 (!) Aufrufen.

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Es folgt „3 am“ mit 18 Millionen 509.940 (!) Aufrufen.

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Es folgt „The Way I am“ mit 18 Millionen 437.995 (!) Aufrufen.

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Es folgt „White America“ mit 9 Millionen 780.887 (!) Aufrufen.

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Es folgt „Stan (Long Version) ft. Dido“ mit 9 Millionen 689.128 (!) Aufrufen).

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Es folgt „Eminem bei Grammy Award 2011 im Duett“ mit 2 Millionen 852.803 Aufrufen.

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Spezial Bonus:

Eminem accepts Awards – MTV 2002 mit 536.842 Aufrufen.

Eminem accepts 43rd Grammy Award 2001 mit 342.735 Aufrufen.

Eminem accepts 53rd Grammy Award 2011 mit 244.573 Aufrufen.

Beste Ausschnitte aus dem Film 8 Mile:

more clips via „Movieclips“ zur Auswahl.

Marcus J. Oswald (Ressort: Internet, You Tube)

Umfangreiche Löschaktion von Peter Alexander-Videos auf You Tube

Posted in Internet, You Tube by Pangloss on 22. März 2011

Vor der Aufbahrungshalle am Wiener Zentralfriedhof wurden rund 5.000 Gästen am 19. Februar 2011 Partetzetteln verteilt. Dass diese Leute aber auf You Tube alte Videos sehen können, ist ihnen nun verwehrt. Möglicherweise sind nun Erben als Rechtegeier darauf bedacht, dass für jede Minute fest bezahlt wird. (Foto: Partezettel Peter Alexander)

(Wien, im März 2011) Am 12. Februar 2011 starb der Entertainer und österreichische Volksliebling Peter Alexander im Alter von 84 Jahren. Die Betroffenheit in der Bevölkerung Wiens war groß, der Respekt vor seiner Arbeit auch. Vor allem die privaten Schicksalsschläge (Tod der Frau 2003, Tod der Tochter 2009) führten dazu, dass nun aus seiner Familie gar niemand mehr lebt. Mit Ausnahme des Sohnes, der bei einem Immo-Geschäft zwei Millionen Euro durchbrachte. Offenbar gibt es Nebenverwandte, eben diesen Sohn, die nun aktiv werden. Und Anwälte.

Ob es dem Andenken des Tänzers, Schauspielers und Sängers dient und nützlich ist, steht auf einem anderen Blatt.

Kurzausschnitte mit Raritäten

Lange Zeit störte es niemanden, dass Kurzausschnitte seiner abendfüllenden Peter Alexander-Shows auch auf „You Tube“ zu finden waren. User, die Mitschnitte irgendwo hervor gekramt hatten, stellten sie in kleinen Ausschnitten von oft nur vier Minuten den Sehern bereit. Viele dieser Videos hatten mehr als 100.000 Zugriffe. Vor allem nach dem Tod des Wieners.

Nun fand eine riesige Löschungsaktion statt. Das kann der Autor dieser Zeilen dezidiert sagen, weil er aus Anlass des Ablebens am Schwesternmagazin „Wien Extra“ einen kurzen Bericht zu seinem Tod verfasst hatte und im Anschluss 18 „You Tube“-Videos im Beitrag verlinkt hatte.

Am 14. Februar 2011 wurde der Beitrag verfasst und alle 18 Videos funktionierten.

Heute, am 22. März 2011, nur fünf Wochen danach, sind sieben Videos von „You Tube“ entfernt. Immer steht der Hinweis dabei: Dieses Video ist aufgrund des Urheberrechtsanspruches von Peter Alexander nicht mehr verfügbar.

Das legendäre Video mit Peter Alexander, in dem er Hans Moser beim Papst imitiert, ist von You Tube entfernt worden. Es hatte fast 200.000 Klicks erreicht. Es ist unverständlich, dass offenbar die Erben sich nun wichtig machen. Jahrelang hat es niemanden gestört. Nur fünf Wochen nach dem Tod Alexanders verschwand das Video aus dem Jahr 1972. (Foto: Medien und Kritik)

Auch andere Videos verschwanden. Die Liste, welche weg sind:

  • Hans Moser beim Papst (1972)
  • Ehepaar-Parodie mit Elfriede Ott (ca. 1975)
  • Medley mit Harald Juhnke (ca. 1978)
  • Medley mit Julia Migenes (ca. 1980)
  • Live Konzert Dortmund (1982)
  • Duett mit Karl Merkatz (Mundl) in Wiener Stadthalle (ca. 1981)
  • Nachruf BILD Zeitung (Slideshow)

Hier die gesamte Liste, ersichtlich an Hand des Beitrags von „Wien Extra“, der nun viele schwarze Flecken hat. Gespiegelt als jpg (2,33 mb)

Egal wie die Urheberrechte liegen. Peter Alexander war seit 1995 aus dem Geschäft, seit 2003 aus der Öffentlichkeit weg. Die Jungen kannten ihn nur über „You Tube“. Es ist ein sehr harter Schritt der Erben (wer immer die sind) und einiger übereifriger Anwälte, nun die letzte Erinnerung in diesen kurzen, pointierten, teilweise nur vier Minuten langen Videos auch noch auszulöschen. Die Videos sind leider sonst nirgendwo mehr zu sehen, da es von der Peter Alexander Show keine DVDs gibt. Schade.

Im Strafrecht (wie im Fussball) nennt man das: Übertriebene Härte.

Marcus J. Oswald (Ressort: Internet, You Tube)

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