Medien und Kritik – Das Online Magazin

Eminem übersprang Marke eine Milliarde auf You Tube

Posted in Internet, You Tube by Pangloss on 30. August 2011

Die Top 9 der meistgesehenen Filme auf You Tube. Justin Bieber (17 Jahre alt) vor Lady Gaga (25 Jahre alt) und Eminem. Der 39-jährige Eminem hat aber das umfangreichste Gesamtwerk auf You Tube und die meisten Videos, die eine Bandbreite von mindestens sechs Jahren rückwärts abdecken. (Quelle: Best of Liste You Tube, Stichtag 30. August 2011)

(Wien, im August 2011) Der amerikanische Rapper Eminem übersprang die Marke 1 Milliarde Zugriffe auf „You Tube“. Während einige Musiker sich mit You Tube herum streiten und Urheberrechte reklamieren, hat er sich offenbar mit „Google“ geeinigt und seine Videos erzielen allerhöchste Werte. In Summe ist Eminem mit seinem musikalischen Gesamtangebot unter den Top 3 weltweit – hart umkämpft von Teenie-Idol Justin Bieber und der New Yorker Mode-Ikone Lady Gaga. Am Gesamtwerk gemessen führt Eminem die You Tube-Charts an, da sein Werk einen größeren Zeitraum abdeckt und breiter gefächert ist als bei der jugendlichen Konkurrenz.

Zwanzig Videos gemessen

Zusammengezählt aus den untenstehenden Angeboten hat Eminem mit seinen besten zwanzig Platzierungen auf „You Tube“ die Summe aus 375.489.411, 269.730.625, 100.706.671, 84.199.726, 71.370.621, 59.929.488, 48.550.847, 45.093.876, 33.404.615, 30.110.252, 26.550.546, 25.224.814, 20.330.378, 18.848.598, 18.509.940, 18.437.995, 9.780.887, 9.689.128, 2.852.803, 536.842: Weit über 1 Milliarde 270 Millionen Seitenaufrufe! Errechnet nur aus den Top 20-Platzierungen seiner Musikvideos auf You Tube. Eminem ist mit vielen weiteren Videos vertreten, darunter auch Ausschnitte aus Interviews oder Szenen aus seinem Film „8 Mile“.

Spitzenreiter ist mit heutigem Tag (30. August 2011, 19 Uhr 11) aus seinem Angebot das Video „Love The Way You Lie ft. Rihanna“ mit 375 Millionen 489.411 (!) Aufrufen.

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In der Etappe sind diese Videos aus seinem Angebot: „Not afraid“ mit 269 Millionen 730.625 (!) Aufrufen.

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Es folgt „Beautiful“ mit 100 Millionen 706.671 (!) Aufrufen.

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Es folgt „When I’m gone“ mit 84 Millionen 199.726 (!) Aufrufen.

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Es folgt „No love“ (Explicit version) mit 71 Millionen 370.621 (!) Aufrufen.

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Es folgt „Like Toy Soldiers“ mit 59 Millionen 929.488 (!) Aufrufen.

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Es folgt „Without me“ mit 48 Millionen 550.847 (!) Aufrufen.

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Es folgt „We made you“ mit 45 Millionen 093.876 (!) Aufrufen.

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Es folgt „Just Lose it“ mit 33 Millionen 404.615 (!) Aufrufen.

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Es folgt „Mockingsbird“ mit 30 Millionen 110.252 (!) Aufrufen.

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Es folgt „You don’t know“ (mit 50 Cent) mit 26 Millionen 550.546 (!) Aufrufen.

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Es folgt „Sing for the moment“ mit 25 Millionen 224.814 (!) Aufrufen.

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Es folgt „My Name is“ mit 20 Millionen 330.378 (!) Aufrufen.

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Es folgt „“Cleanin‘ Out My Closet“ mit 18 Millionen 848.598 (!) Aufrufen.

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Es folgt „3 am“ mit 18 Millionen 509.940 (!) Aufrufen.

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Es folgt „The Way I am“ mit 18 Millionen 437.995 (!) Aufrufen.

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Es folgt „White America“ mit 9 Millionen 780.887 (!) Aufrufen.

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Es folgt „Stan (Long Version) ft. Dido“ mit 9 Millionen 689.128 (!) Aufrufen).

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Es folgt „Eminem bei Grammy Award 2011 im Duett“ mit 2 Millionen 852.803 Aufrufen.

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Spezial Bonus:

Eminem accepts Awards – MTV 2002 mit 536.842 Aufrufen.

Eminem accepts 43rd Grammy Award 2001 mit 342.735 Aufrufen.

Eminem accepts 53rd Grammy Award 2011 mit 244.573 Aufrufen.

Beste Ausschnitte aus dem Film 8 Mile:

more clips via „Movieclips“ zur Auswahl.

Marcus J. Oswald (Ressort: Internet, You Tube)

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Tiroler Tageszeitung geht vor – Posten nur mehr unter Klarnamen

Posted in Internet by Pangloss on 29. August 2011

Möglicherweise steht das Ohr ab, liegt das Haar schief und auch die Nase ist nicht ganz symmetrisch. Doch: Es hilft keine Sonnenbrille, keine Tarnjacke, kein Hut, kein Regenschirm und keine Maskerade. Wer im Internet schreibt, tut das als Mensch, nicht als Rollenträger oder Comicfigur. (Foto: Selbstfotografie)

(Wien, im August 2011) Die gute Nachricht im August kommt aus Tirol von der „Tiroler Tageszeitung“. In einer Aussendung vom 25. August 2011 erklärt man zum einen, dass man die Webseite der Zeitung nun „Tiroler Tageszeitung Online“ nennt, um besser erkennbar zu sein. Doch die eigentliche Sensation verbirgt sich im zweiten Absatz des Aussendungstextes. Besser erkennbar gemacht werden soll nun auch der User, der auf dem Portal www.tt.com postet.

„Die Registrierung unter Klarnamen soll zur Versachlichung beitragen und für alle Teilnehmer eine Diskussion auf Augenhöhe ermöglichen“, sagt der Marketingleiter des Zeitungskonzerns Moser Holding Bernhard Greil. Und der Konzernvorstand Hermann Petz konkretisiert: „Wir beschäftigen uns laufend und intensiv mit dem Thema Transparenz für Online-Medien. Von dieser Maßnahme erwarten wir uns eine Steigerung der Qualität von Postings. Damit nimmt die Tiroler Tageszeitung bei dem viel diskutierten Thema der Anonymität von Online-Kommentaren eine Vorreiterrolle ein.“

Das ist eine sehr gute Einstellung und eine alte Forderung, die der Autor dieser Zeilen bereits im Jahr 2000 erhoben hat. Schön, dass sie 11 Jahre später (!) von der ersten Tageszeitung erfüllt wird.

Herr Oswald erhob bereits im Jahr 2000 die Forderung, dass jeder nur unter seinem Klarnamen schreiben sollte, gab aber zu bedenken, dass das nicht geschieht, wenn es sich um politische und gesellschaftspolitische Themen handelt. Herr Oswald hielt sich seit 2000 nur an seinem Namen, weil er sonst keinen hat und schreibt seit 11 Jahren nur unter seinem Klarnamen. (Foto: Posting auf derstandard.at am 24. Februar 2000)

Bereits am 24. Februar 2000 erhob der Herausgeber dieser Seite die Forderung nach Aufhebung der Anonymität im Internet. Grund war damals, dass durch die sogenannte „schwarzblaue Wende“ in Österreich es in den einschlägigen Foren der Webportale orf.at und derstandard.at, aber auch diepresse.com und wienerzeitung.at zu einem erhöhten Postingaufkommen und einer erhöhten Radikalisierung der Fronten kam. Vor allem, wenn es sich um politische und gesellschaftspolitische Aussagen handelt, ist es kontraproduktiv, wenn sich die Redner hinter einer Faschingsmaske verstecken. Jeder darf und jeder solle eine politische Meinung haben und diese äußern. Es entwickelte sich aber eine Unfairness, die vor allem durch die Maskerade entsteht.

Es ist weitaus verantwortungsvoller und schwieriger, herausfordernder und komplexer, politische Debatten im Internet zu führen, wenn man es unter dem Klarnamen tut, weil die Klarheit nicht nur im Namen, sondern auch im Stil und im argumentum stärker sein muss, wenn man mit „dem Gesicht“ hinter dem Geschriebenen steht.

Klosprüche etablierten sich

Leider etablierten sich vor allem am Beginn des ersten Jahrzehnts die Klosprüche in den Onlineformen, noch lange bevor es die Erfindung der Pinnwand bei Facebook gab. Politische Relevanz erzeugt sich jedoch nicht durch Klosprüche, sondern durch zusammenhängende Gedanken, die auf 1.500 Zeichen aufbereitet und offenbart werden.

Seit einem Jahrzehnt gibt es den „Richtungsstreit“ in der Webwelt zwischen anonym und offen. Ein Streit, der eigentlich keiner sein sollte. Wer ein Buch schreibt, tut dies mit Namen. Wer einen Leserbrief an ein Magazin schickt, tut dies mit Namen. Nur in Foren meinen die Damen und Herren Schreiberlinge mit dunkler Sonnenbrille vorgehen zu können. Die Agrumente gegen die Offenheit des Klarnamens sind allesamt an den Haaren herbeigezogen. Es hat sich eine Bequemlichkeit eingeschliffen. Weil es immer so war, soll sich nichts ändern dürfen. Am Lustigsten sind diejenigen, die in Staatsbetrieben oder als Beamte arbeiten. Sie argumentieren immer, dass sie dann von Postings ausgeschlossen wären, weil der Dienstgeber das nicht toleriert. Das ist so nicht richtig. Klar formulierte und klar durchdachte, mit Qualität und Stil geschriebene Postings toleriert jeder Dienstgeber.

Nichtssagende Furze

Was nicht tolerierbar ist, aber derzeit toleriert wird, sind hingefetzte Aggressionsschübe, nichtssagende Furze, die verschriftlicht sind. Das toleriert man nur, weil es anonym geschieht und es hat das Internet weitgehend devastiert. Der Flurschaden von Agitatoren und Propagandisten, Ausrufern der ewig gleichen Sülze und von Leuten, die sachlich nichts zu sagen haben, weil sie nie ein Buch zur Hand genommen haben, um ihr Schein- und Halbwissen abzugleichen, ist unermesslich. Man kann viele Foren nicht mehr lesen, weil sie verdorben sind.

Der orf.at hat mit seiner neuen Richtlinie (siehe Seite 8) seit 1. Oktober 2010 unter den Berichten aus den Bundesländern (maximal 80 Beiträge je Bundesland und Woche) die Postings komplett geschlossen und untersagt. Das lokale Angebot oesterreich.orf.at besteht seit 1999, also seit 12 Jahren. Ab 1999 war „Anonymposten“ unter jedem Verkehrsunfall im hintersten Tirol möglich. Mit 1. Oktober 2010 war damit Schluss. Die so genannten „Österreich“-Foren am größten Portal Österreichs wurden aufgelöst und in das Reservat debatte.orf.at verlagert, wo Anonymposten weiterhin möglich ist. Jedoch nur zu begrenzten und vorgegeben Themen. Mit einem Schlag verlor der „Orf“ tausende User, die in Scharen zu „Der Standard“ oder „Die Presse“ abwanderten. Dort können sie weiterhin machen, was sie wollen. „Der Standard“ hat seit Jahren pro Tag rund 11.000 Postings am Server, die letzten bekanntgegebenen Zahlen von heuer sind sogar 15.000 pro Tag. Das Programm „Forumat“ siebt automatisch ordinäre Begriffe aus und verhindert eine Freischaltung des Geschreibsels. Doch vieles gelangt an die Öffentlichkeit.

„Der Standard“ sieht im Anonymposten Auflagengewinn

Im „Standard“ weigert man sich die Anonymisierung der Poster zu erzwingen und wendet das verlogene Argument an, dass „sonst niemand den eigenen Firmenchef kritisieren kann“. Als ginge es um irgendwelche Chefs oder Bosse. In Wahrheit sollte der „Standard“ zugeben: Die Frequenz auf der Webseite ließe schlagartig nach und damit die Werbewirksamkeit (unique client Zählungen) für die Wirtschaft. „Der Standard“ macht also mit der Anonymität im Internet ein prächtiges Geschäft (3.1 Mio Euro Umsatz von derstandard.at im Jahr 2009) und macht keinerlei Anstalten, eine kulturelle Umkehr mitzutragen. Dass gerade der „Standard“ die Rolle der Anonymität so stark vertritt, überrascht, sitzen doch dort die Hard-Core-Feministen, die sich schon ins Höschen machen, wenn sie nur zwei „rufunterdrückte“ Anrufe bekommen und zur Stalking-Anzeige schreiten und dies auch laut propagieren. Aber, wenn es ums Geschäft mit der Auflage und den Clickraten geht, ist alles Recht: Dann ist Anonymität natürlich gut.

Sie ist nicht gut. Das weiß nun als erste die „Tiroler Tageszeitung“. Selbst wenn die TT in Restösterreich nicht zu den Leitmedien gehört und vielleicht nicht hohe Lesestärke im medieninteressierten Publikum hat, ist der Schritt weg von der Anonymität hochsympathisch. Es ist eine Notwehrreaktion. Das Internet geht sonst im Dreck und Müll der Multinickträger, Meinungsmessies und halbkriminellen Heckenschützen unter.

Tiroler Tageszeitung schafft Anonymposten ab.

Die Lernphase des Internets ist vorbei. Das Web ist nun gut und gern 15 Jahre alt. Die großen Portale sind mehr als ein Jahrzehnt am Markt. Die Anonymität und Gerüchtebörse hat niemandem etwas gebracht. Das Web wäre ein klares Medium und der Trend geht dahin, dass der Dialog und Diskurs, die qualifizierte Analyse nun mit Klarnamen stattfindet.

Rutschenleger „Facebook“ für Kulturwandel

„Facebook“ hat dazu im Übrigen einen hohen Anteil beigesteuert. Dort registrieren sich zwar sicher 20 % nicht unter ihrem richtigen Namen, aber immerhin 80 % tun es. Aus dieser dann doch verbreiteten Kultur des Echtnamens wird es bald auch in den Foren als abgestanden und fehlgeleitet gelten, wenn man unter irgendeinem Fantasienick schreibt. Es wird unmodern werden. Die „Tiroler Tageszeitung“ setzt dazu den richtigen Schritt. Man erwartet sich – als Vorbild gelten Technikwebseiten – tatsächlich bessere Wortmeldungen der Leser.

Marcus J. Oswald (Ressort: Internet)

Worst Case bei Facebook eingetreten – Vier Jahre Haft für Postings

Posted in Facebook, Internet by Pangloss on 19. August 2011

Perry Sucliffe-Keenan, 22, (li.) und Jordon Blackshaw, 20, beide aus Cheshire (Großbritannien) erhielten für die Gründung von je einer Facebook-Gruppe, die zu Jugendunruhen aufstacheln wollte, bereits am 16. August 2011 von einem Schnellgericht je vier Jahre Haft. (Foto: The Times, Titelseite 17. August 2011, Archiv Oswald 1090)

(Wien, im August 2011) Der Worst Case, der schlimmste aller denkmöglichen Fälle ist eingetreten. Diejenigen, die noch immer nicht erkannt haben, dass „Facebook“ kein Morsegerät ist, mit dem man dem Schulfreund kryptische Zeichen schickt, sondern das derzeit (Status: August 2011) meist benutzte, offene Webforum der Welt, in dem eine Fülle von gesellschaftspolitischen Äußerungen gemacht werden und damit die medialen Eckpfeiler des „Veröffentlichens“ und „Verbreitens“ als Kriterium erfüllt werden, denen ist nicht zu helfen.

Jene, die noch behaupten, dass es rasend interessant ist, mit einem Tastendruck gewählte politische Vertreter eliminieren zu wollen wie im Computerspiel Metin 2 (Spielmotto: „Folge dem Ruf des Drachengottes und befreie die Länder des fernen Ostens vom Einfluss des Bösen“), müssen die Konsequenzen tragen. Zumindest in England. Selbst wenn die beiden Angeklagten unbescholten waren und „nur“ das Medium Internet für ihre verworrenen Ideen der Gesellschaftsänderung in Gebrauch nahmen.

Ab 4. August 2011 setzten, ausgehend vom Arbeiterviertel Tottenham (London), in England Jugendkrawalle ein. Auslöser soll der Tod eines 29-Jährigen Schwarzafrikaners bei einer Polizeikontrolle gewesen sein. Mark Duggan soll ein Mitarbeiter eines Drogenrings gewesen sein. Zwei Tage danach (6. August 2011) gab es in Tottenham eine Demonstration, bei der aber nur 200 Personen teilnahmen. In der Folge radikalisierte sich der Protest und breitete sich auf Städte wie Liverpool, Birmingham, Manchester und Bristol aus. Die teilnehmenden Jugendlichen verbreiteten keine politischen Manifeste, sondern beschränkten sich auf das Plündern von Geschäften.

Shops abfackeln

Nachdem ein Einkaufscenter in Croydon bis auf die Grundmauern niedergebrannt wurde, war zehn Tage später das Pulver des Teenager-Protests erloschen. Zehn Tage nach Beginn des Aufruhrs gab es erste Schnellprozesse vor der britischen Justiz. In den knapp zwei Wochen wurden 2.800 Personen festgenommen, alleine 1.800 in London, die den Häftlingspegel in England nach oben drücken. Nach Angaben des britischen Justizministers hat man für 88.000 Personen Platz. Derzeit sind 86.700 Gefangene „in jail“.

Schon 1.300 Personen, meist Jugendliche, erhielten meist in Schnellverfahren ein Urteil. Der Rest wartet noch auf den Prozess. Die härtesten Urteile erhielten zwei Männer, die beide Anfang 20 Jahre alt sind.

Herdentiere ohne Leithammel

Perry Sucliffe-Keenan, 22, und Jordon Blackshaw, 20, stammen beide aus Cheshire, kennen sich aber nicht. Unabhängig voneinander erachteten sie es als Top-Idee am 8. August 2011 jeweils eine Facebook-Gruppe einzurichten. Wer sich mit Facebook einigermaßen auskennt, kann eine Gruppe in drei Minuten einrichten. Gesagt, getan.

Beide waren keine Anführer der „riots“, sondern Trittbrettfahrer. Sie gingen ans Werk, als die Unruhen mit Schwerpunkt London bereits drei Tage liefen. Im Sog der Ereignisse war es offenbar opportun, einen Gewaltaufruf auf „Facebook“ zu starten. Die Schwäche des Systems „Facebook“ zeigte sich: Da es kein redaktionelles System ist, verhinderte es auf der Webseite niemand.

Zwei Facebook-Gruppen als Tatbestand

Perry Sucliffe-Keenan, 22, richtete die Facebook-Gruppe „Let’s have a riot in Latchford“ („Lasst uns Tumult in Latchford machen“) und Jordon Blackshaw, 20 gründete die Facebook-Gruppe „Smash Down Norwich Town“ („Vernichtet Norwich Stadt“). Beide wollten ein Event organisieren, nannten Zeitpunkt und Treffpunkt des Flashmobs. Die Facebook-Gruppen waren am 8. August 2011 eröffnet und am 9. August 2011 schon wieder behördlich geschlossen.

Die Spezialität bei der Sache: Nach Angaben der bei diesem Londoner Thema gut informierten Tageszeitung „The Times“ vom 17. August 2011 (Seite 1, 8 und 9), schloss die Polizei die beiden „Facebook“-Gruppen, ehe etwas passieren konnte. Als Jordon Blackshaw am Abend des 9. August 2011 beim lokalen Mc Donalds im Stadtteil Norwich ankam, um mit seinen FB-Gruppen-Fans endlich zu beginnen (mit dem Marodieren), wurde er von der Polizei erwartet und sofort festgenommen. Am 16. August 2011 wurde er durch Richter Elan Edwards nach nur sieben Tagen U-Haft zu vier (!) Jahren unbedingter Haft verurteilt. Ähnlich erging es Perry Sutcliff-Keenan, der im Stadtteil Latchford etwas auf die Beine stellen wollte. Auch er erhielt vier Jahre Haft.

Elternsystem versagte

In beiden Fällen versagte auf jeden Fall das britische Eltern- und Erziehungssystem, manche sagen, es versagte aber auch die Justiz. Zu „streng“ sei die „Message“, die das Urteil auf andere in Versuchung geführte „armchair anarchists“ (Schreibtischsessel-Anarchisten) ausstrahle, meinen Kritiker.

Für die Justiz besteht die Nagelprobe und Glaubwürdigkeit weltweit in der „Proportionalität“. Die Urteilshöhe liege bei diesem Mediendelikt, das zu keinem Realdelikt führte, weil die Unruhen in den beiden Fällen von den Initiatoren der Facebook-Gruppe zwar gewünscht, aber real ausgeblieben waren, in Größenordnungen von „absichtlich schwerer Körperverletzung“ oder „bewaffnetem Raub“. Beide jungen Erwachsenen waren bis zum 9. August 2011 unbescholten („first-time offenders“), demnach die berüchtigten „freundlichen Nachbarn von Nebenan“.

Strafrahmen war 1 bis 10 Jahre Haft

Sie wurden nach dem Paragrafen 44 und 46 des Serious Crime Act 2007 verurteilt (Vorsätzliches Aufstacheln anderer bei Angriffen gegen die Öffentlichen Ordnung zu helfen). Da das Strafmaß bis zu zehn Jahre Haft lautet, sah der Richter in den verhängten vier Jahren nicht die Obergrenze erreicht. Es reiche aber zur Abschreckung anderer (Generalprävention).

Die Urteilshöhe kritisierten (natürlich) Angehörige der Beiden. Ferner sagt Juliet Lyon, Direktorin der Gefängnis-Reform Kommission, laut „The Times“, dass die Justiz zu sehr unter dem Druck der Aktualität zu den Urteilen kam. Das Tempo überrascht in der Tat, da man, bei egal welchen Ereignissen, in Österreich immer Zeit der Abkühlung verstreichen lässt und dann erst Strafprozesse ansetzt.

Kein Dienst an der Krone

Liberale Parlamentsabgeordnete reagieren ähnlich, während konservative Parlamentsabgeordnete, wie der frühere „Schattenminister“ für Polizei Patrick Mercer mit den Worten zitiert wird: „These people aren’t just the foot soldiers. These are the organisators.“ (Sie sind keine Fußsoldaten, sondern die Organisatoren.)

Ihr Werkzeug war „Facebook“. Und das ist der Irrsinn schlechthin. Als Mark Zuckerberg 2004 mit der Idee schwanger ging, die Studenten in der Eliteuniversität Harvard (die er abbrach) untereinander zu vernetzen und später auch europäische Elite-Unis miteinzubinden, rechnete er wohl nicht damit, dass der kultivierte Dialog unter den „Gentlemen of Harvard“ bald so weit eskalieren würde, dass in England junge Erwachsene, die weit entfernt sind, eine Universität von Innen zu sehen, 2011 zu Straßenschlachten gegen das Establishement über seine Webseite aufrufen.

Illusionen Zuckerbergs

Letztlich ging „Nerd“ Zuckerberg von anderen Voraussetzungen aus: Hohes Wissen, Zurückhaltung in der Kommunikation, Sachlichkeit, Intelligenz, Wertevermittlung, Stärkung der sozialen Kompetenz, Erleichterung der Kommunikation untereinander für sinnvolle Ziele.

All das, was man bei Bekanntwerden des Internets um 1993 auch hoffte. Es kam etwas anders: Mehr als 50% des Internettraffics generieren Sexwebseiten. Den Rest geben dem Internet Afficionados, die die absurdesten Anliegen vertreten. Oder nur Gewaltfantasien im Kopf haben. Bis das Fass übergeht.

Vier Jahre für Ankündigungsdelikt

Vier Jahre Haft bedeuten in England natürlich real zwei Jahre, aber es sind auch ein paar Meter. Auch wenn es nur ein Ankündigungsdelikt war.

Die meisten Verurteilten nach den Unruhen ab 6. August 2011 wurden wegen Sachbeschädigung und Diebstahl verurteilt. Mit Status 17. August 2011 waren 1.179 Urteile gesprochen, 19,3% gegen Kinder (227), 115 Verurteilte waren vorbestraft, 711 kamen aus der U-Haft zum Prozess. 27 Personen wurden wegen des Veröffentlichens von Postings an diversen Stellen des Internets (meist: Facebook) uhaftiert (Versuch eine Unruhe anzustacheln).

Britische Polizei kann Twitter auch schließen

Weitere Prozesse laufen und Überlegungen. Da die Kommunikation neben „Facebook“ großteils über „Black Berry Messenger“ (BBM) und „Twitter“ lief, überlegte der Londoner MET-Polizeichef Tim Godwin während der Jugendkrawalle, Twitter abschalten zu lassen. Es gab viel interne Diskussion, erzählt er dem Innenausschuss des britischen Parlaments am 16. August 2011 und man entschied sich, es zu lassen, da man viele Tipps für Präventionarbeit bekommt. So wurden die Top-Locations wie Olympia-Park und Stratfort über Mikroblogging-Dienste als nächstes Treffen kommuniziert und schon war die Polizei vor Ort und riegelte den Park ab, sodass Beschädigungen ausblieben.

Auch bei BBM (BlackBerry Messenger), der in England sehr beliebt ist, könne sich die Polizei (MET, MI5) mittlerweile chiffriert einlesen und damit mehr Nutzen ziehen, als Schaden angerichtet wird. Durch die Mitteilungsfreude der Flashmobber scheiterten die kurzen Randale letztlich, die eine Mischung aus Konsumgier, sozialer Frust und Geltungsdrang unter Jugendlichen waren. Sie bleiben in schlechtester Erinnerung.

Britisches Regenwetter

In der deutschen Zeitschrift „Focus“ (13. August 2011, 33/2011, S. 32-34) erklärt ein englischer Polizeipsychologe die Polizeitaktik. Die britische Polizei hat keine Wasserwerfer („zu deutsch“) und setzt auf elektronische Prävention. Im übrigen waren es nur „Nester“ des Aufruhrs, die nicht ewig brennen. „Solche Unruhen haben die Tendenz sich totzulaufen. Schon das Regenwetter des britischen Sommers wird das beschleunigen.“

Spielmacher (Nr. 10) und Premierminister David Cameron will das Thema „Jugend“ nun zur „Chefsache“ machen.

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Tottenham hat auch schöne Seiten – Die Spurs:

Marcus J. Oswald (Ressort: Internet, Facebook)

Internet wurde erwachsen – Angebot nimmt zu – Viele Kleinwebseiten

Posted in Internet by Pangloss on 15. April 2011

Das Internet ist ein Haus an der Sonne mit einem schönen Dach. Die siebte Webanalyse liegt vor. Ab Mai gibt es sie dann sogar täglich. (Foto: Hotel Mozart in Wien/Oswald im CSI-Miami-Style)

(Wien, im April 2011) Gestern wurden im Hollmann-Theater-Salon durch die Österreichische Webanalyse die Kerndaten für die wesentlichen Webseiten im Quartal 4/2010 vorgestellt. ÖWA-Boss Hannes Dünser präsentierte mit Oliver Ecke von Infratest die laufenden Zahlen. Kern der Aussagen: Die Userzahlen stiegen innerhalb eines Jahres um 400.000. Gleichzeitig wurde das Web älter und reifer.

Web wurde erwachsen

Auf das Internet trifft zu, was einst einmal Paul Yvon im Gespräch zum Herausgeber dieser Seite über das Magazin „profil“ vor ein paar Jahren sagte: „Das Nachrichtenmagazin profil schreibt für Leser zwischen 40 und 45 Jahren. Das ist die Zielgruppe und beeinflusst die Themenauswahl.“ So scheint es mittlerweile auch beim Internet zu sein.

Spaßangebote, reine Terminseiten zu Discoveranstaltungen und Events nehmen ab. Soziale Netzwerkseiten wie einstige Platzhirschen á la sms.at, das beliebte netlog.at oder szene1.at werden von Facebook kannibalisiert, wenngleich die Seiten nach wie vor einen hohen Grundstock an Mitgliedern haben. Die Zahlen ergeben auch etwas: Listenführer sind nicht sogenannte Contentseiten. Sondern: Das Telefonbuch.

Telefonbuch führt!

Wie sinnvoll es ist, das Telefonbuch in eine Liste von 48 Einzelwebseiten überhaupt aufzunehmen, sei dahingestellt. Dass es die „Österreichische Webanalyse“ tut, zeigt die Intention. Man will Kerndaten für die Werbebranche. Wo viele hingehen, schalten die Agenturen Reklame. So ist das Gesetz des Marktes. Die Reichweite des Telefonbuchs liegt im Quartal 4/2010: 33,3 % bei den Unique User im Monat (12,9 % bei der Unique User pro Woche). Der Unique User (UU) ist der „eindeutige“ Nutzer einer Webseite, also der Einzelmensch. Der „Unique Client“ (UC) hingegen ist nur der Computer, von dem die Webseite aufgerufen wird. Die ÖWA unter der Führung des studierten Theaterwissenschafters Mag. Dünser legt Wert auf die Feststellung, dass der „Unique User“ im Mittelpunkt der Forschung steht. Damit können auch PCs aus Internetcafés anders bewertet werden. Unique User sind User, die sich auf einer Webseite auch registrieren, etwa weil sie posten. Das sind die tatsächlich interessanten User, während die Unique Clients nur die clickfressenden Streuner sind, die teilweise aus Fadesse Webseiten aufrufen.

Die Verweilzeiten zählen leider in der ÖWA-Erhebung wenig bis nichts. Das ist die Kehrseite. Fakt ist: Wer aufs Telefonbuch geht, sucht eine Telefonnummer. Das Telefonbuch bietet aber kein „Werbeumfeld“. Dem Herausgeber dieser Seite ist kein Mensch bekannt, der am Telefonbuch auf einen Banner klickt. Der User sucht eine Nummer und schleicht sich wieder von der Herold-Seite. Dennoch: Telefonbuch führt.

Preisreisser-Seiten für Schnäppchenjäger vorn

An dritter Stelle ist eine Seite, die willhaben.at heißt und eine Preisreisser-Seite ist. Die Ränge zwei, vier, fünf und sechs nehmen Portale klassischer Zeitungen ein, wobei die „Kronen Zeitung“ führt. Nicht im Listing die Zeitung „Österreich“ (die aktuell einen Krieg gegen die ÖWA führt und das Einzel-Listing streichen ließ), sowie die Zeitung „Heute“, die offenbar nicht will, dass sie aufscheint, weil dann klar würde, dass deren Webseite kein Mensch liest. Altes psychologisches Gesetz ist, dass man auch durch Schweigen etwas sagen kann.

Wolfgang Fellner, der Medien vorrangig als Geschäft sieht: Macht eine Webseite, die mit allerlei Nackedeien und fragwürdigen Clickshows User anlocken will. Das nämlich treibt den Preis. Wer bei 0e24.at einen einzigen Tag (!) einen Seitenbanner haben will, sollte 8.900 Euro zur Seite legen. Wer das tut, muss im Kopf etwas krank sein. Aber die Werbeagenturen springen auf seinen Werbeschmäh an und das Geschäft brummt. (Foto: Update, 1_11, S. 5, Archiv Oswald 1090)

Red Bull stinkt ab

Überraschend schwach sind Webseiten, hinter denen massives Geld steckt. Wenn die Seitenblicke.at aus der Red Bull-Gruppe nur 46.000 Unique User im Monat (RW: 0,8%) und 16.000 pro Woche hat (RW: 0,3%), zeigt das, dass Geld nicht alles ist. Das ist erschreckend wenig für den Mittelaufwand im Red Bull Medien Konzern. Freilich rühmt man sich beim Seitenblicke-Portal damit, dass man auf Facebook mehr Fans hat als ähnliche Mitbewerber aus Österreich. Das mag stimmen, lenkt aber von der Tatsache etwas ab, dass 46.000 im Monat extrem schwach sind.

Vier von Fünf Österreicher webaffin

Eine Altersanalyse der ÖWA ergab, dass 79,5% aller Österreicher Internet nutzen. 95% der 14-39 Jährigen, die die Hauptzielgruppe der Werbung sind. Immerhin 90% der 40-49 Jährigen nutzen Internet und knapp 80% der 50-59 Jährigen. Bei den ab 60-Jährigen liegt der Wert bei 45% Nutzung. In der vorliegenden siebten Reichweitenmessung fand die ÖWA heraus, dass 95,5% das Internet „zu Hause“ nutzen und 37,5% „am Arbeitsplatz“ sowie 15% in Schule und Ausbildungsplatz. Laut ÖWA sind diese Werte seit Jahren fast stabil. „Mobiles Internet“ stieg innerhalb eines Jahres auf 22% (zuvor: 15%), was vor allem mit neuen Endgeräten zu tun hat (IPhones, Smartphones).

Emails, Suchmaschinen, Routen, Banking, Telefonbuch

Das Nutzerverhalten ist jedoch ein etwas anderes, als es sich die Werbebranche erwartet. Denn 89,5% verschicken hauptsächlich Emails! 80% suchen in Suchmaschinen etwas. 61,3 % nutzen das Internet für die Banalität „Routenplaner“ und 60,5 % für das werbefreie „Online-Banking“, 56,4% für „Telefonnummernsuche“. Das alles sind Dinge, die man früher so machte: Brief schreiben. Lexikon aus dem Regal nehmen. Stadtplan aufklappen. Zahlschein ausfüllen. Telefonbuch aufschlagen.

Die traurige Nachricht für Nachrichtenproduzenten: Nur 68,7% nutzen das Internet, um Nachrichten zu lesen. 37% geben an, in „Sozialen Netzwerken“ zu sein. Freilich: Alle Werte überschneiden sich. Die Teilwerte seien stabil zum Vorjahr, so die ÖWA.

Einmarkenprizip Modell der Vergangenheit

Stabil ist auch dies, inoffiziell und nicht von ÖWA: Bei einem durchschnittlichen Online-Einstieg klappt der durchschnittliche User zwanzig Webseiten auf. Das Zappen hat sich auch online durchgesetzt. Stammleser heranzuziehen ist ein fast hoffnungsloses Unterfangen. Lesertreue gibt es im Internet nicht. Es bilden sich Webseitengruppen („Favoriten“, „Lesezeichen“), die abgegrast werden. Daher ist das „Einmarken-Prinzip“ im Internet nicht das Modell der Zukunft, sondern das Holding-Prinzip mit dem Bündel ähnlicher Themenseiten (Gruppen, Kartelle).

Hier nun die aktuelle Liste der 48 Einzelwebseiten, die von der ÖWA erfasst werden und untersucht wurden. Wer in der ÖWA Mitglied ist, hat durchaus Vorteile. Die Mitgliedschaft ist ein Signal an die Werbeindustrie. Ihr werden Eckdaten zu transparenten Webseiten gegeben und sie lenkt zum Dank ein paar Euros für Werbebanner um.

55 Verbandsmitglieder – 83 Webangebote unter Lupe

Die ÖWA (Österreichische Webanalyse) ist aus der MA entsprungen (MedienAnalyse). Hier wie dort sind relativ hohe Mitgliedsbeiträge zu bezahlen, aus denen sich die ÖWA finanziert. Im Gegenzug erhebt die ÖWA die Daten im Quartal. Aktuell hat der Verband 55 Mitglieder. Von diesen wurden 83 Webangebote untersucht und in den Gruppen „48 Einzelseiten und 34 Dachangebote“ geteilt.

Hier sind die 48 Webseiten, die in Österreich klar erhoben sind. Ab 5. Mai 2011 plant die ÖWA eine Neuerung: Dann sind auch die Tageszugriffe in der Datenbank. Sie werden taggleich statistisch ausgewertet. Daran haben die Webseiten ein Interesse, es kostet auch mehr. Daran arbeitet das Team um Hannes Dünser derzeit (wofür ihm sein ehemaliger Studienkollege viel Spaß wünscht).

Hier nun die Top 48 aus Österreich (Quartal 4/2010). Wert 1: Unique User pro Monat (Summe), Wert 2: Unique User pro Woche (Summe), Wert 3 ab 5. Mai 2011 mit Erhebungsbeginn: Unique User pro Tag (Summe). Daraus leiten sich „Reichweiten“ vom Gesamtpool Österreich ab.

5,637 Millionen Internetuser in Österreich

Waren 2009 noch 5,245 Millionen Internetnutzer zu verzeichnen, sind es 2010 bereits 5,637 Millionen gewesen. Daher hat der Spitzenreiter der Liste, das Telefonbuch mit seinen monatlichen Unique User von 1.877.208 eine „Reichweite“ von 33,3 %, was eine Steigerung zum Vorjahr um ein glattes Prozent ausmacht. Erhoben wurden die Werte nicht durch Klopfen an der Wohnungstür des Users, sondern durch die Kunst der Statistik, wie sie das Karmasin-Insititut für ganze Generationen von Publizistik-Studenten bis zum Erbrechen lehrt. n= alle User ab 14 Jahren, demnach: 5.637 Millonen User. Die Top 48:

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  • Herold.at 1.877.208 (pro Monat) – 727.170 (pro Woche)
  • Krone.at 1.140.059 (pro Monat) – 501.750 (pro Woche)
  • Willhaben.at 1.069.726 (pro Monat) – 431.887 (pro Woche)
  • Derstandard.at 1.052.693 (pro Monat) – 450.084 (pro Woche)
  • Kleinezeitung.at 719.379 (pro Monat) – 270.588 (pro Woche)
  • Kurier.at 666.112 (pro Monat) – 263.073 (pro Woche)
  • Myvideo.at 619.718 (pro Monat) – 181.663 (pro Woche)
  • Tupalo.com 585.916 (pro Monat) – 149.611 (pro Woche)
  • Diepresse.com 578.171 (pro Monat) – 204.214 (pro Woche)
  • Oeamtc.at 482.675 (pro Monat) – 141.998 (pro Woche)
  • Sms.at 460.203 (pro Monat) – 166.438 (pro Woche)
  • Krone.tv 354.725 (pro Monat) – 127.118 (pro Woche)
  • Puls4.com 337.089 (pro Monat) – 95.761 (pro Woche)
  • Nachrichten.at 328.364 (pro Monat) – 108.438 (pro Woche)
  • Szene1.at 326.029 (pro Monat) – 121.304 (pro Woche)
  • Wetter.com 312.683 (pro Monat) – 110.306 (pro Woche)
  • Netlog.at 306.283 (pro Monat) – 120.180 (pro Woche)
  • Vol.at 298.380 (pro Monat) – 158.202 (pro Woche)
  • Vienna.at 289.076 (pro Monat) – 81.160 (pro Woche)
  • Ichkoche.at 288.664 (pro Monat) – 75.771 (pro Woche)
  • Netdoktor.at 271.888 (pro Monat) – 69.951(pro Woche)
  • TT.com 264.748 (pro Monat) – 106.046 (pro Woche)
  • Salzburg.com 256.797 (pro Monat) – 81.877 (pro Woche)
  • Car4you.at 218.174 (pro Monat) – 66.774 (pro Woche)
  • Wirtschaftsblatt.at 209.725 (pro Monat) – 71.340 (pro Woche)
  • Atv.at 196.394 (pro Monat) – 59.444 (pro Woche)
  • Prosieben.at 194.614 (pro Monat) – 54.822 (pro Woche)
  • Gutekueche.at 185.472 (pro Monat) – 44.572 (pro Woche)
  • Kronehit.at 165.959 (pro Monat) – 51.402 (pro Woche)
  • Tele.at 155.203 (pro Monat) – 57.291 (pro Woche)
  • 1000ps.at 138.287 (pro Monat) – 48.836 (pro Woche)
  • Events.at 89.952 (pro Monat) – 21.089 (pro Woche)
  • Viamichelin.at 88.077 (pro Monat) – 26.363 (pro Woche)
  • Eraffe.at 85.879 (pro Monat) – 24.680 (pro Woche)
  • Diestandard.at 84.202 (pro Monat) – 26.901 (pro Woche)
  • Salzburg24.com 84.202 (pro Monat) – 26.469 (pro Woche)
  • Mamilade.at 80.624 (pro Monat) – 18.805 (pro Woche)
  • Film.at 77.785 (pro Monat) – 19.707 (pro Woche)
  • Futurezone.at 68.806 (pro Monat) – 21.974 (pro Woche)
  • Love.at 61.093 (pro Monat) – 20.987 (pro Woche)
  • Autonet.at 58.619 (pro Monat) – 14.384 (pro Woche)
  • Quax.at 53.556 (pro Monat) – 12.709 (pro Woche)
  • Seitenblicke.at 45.897 (pro Monat) – 15.905 (pro Woche)
  • Diskothek.at 33.579 (pro Monat) – 9.322 (pro Woche)
  • Motorline.cc 27.981 (pro Monat) – 9-895 (pro Woche)
  • Uncut.at 22.401 (pro Monat) – 6.039 (pro Woche)
  • Andreastischler.com 17.715 (pro Monat) – 4.437 (pro Woche)
  • Elektrojournal.at 15.695 (pro Monat) – 4.032 (pro Woche)

Verwendete Quelle: Österreichische Webanalyse (Direktlink zum Artikel)

Marcus J. Oswald (Ressort: Internet)

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