Medien und Kritik – Das Online Magazin

Fritzl-Prozess – Erster Tag mit Medienskandal

Posted in Medienalltag by Pangloss on 16. März 2009

Dieser Mann ist verantwortlich, dass der Fall Josef Fritzl nicht berichtbar ist: Der 55-jährige Hofrat Franz Cutka, Vizepräsident am Landesgericht Sankt Pölten. Er gibt sehr lapidare Auskünfte und wälzt die Verantwortung für die Entscheidung, die Öffentlichkeit durchgehend auszuschließen, auf den Dreiersenat. Dass er der Vorgesetzte der Richterin Andrea Humer ist, spricht er nicht aus. (Foto: Marcus J. Oswald am 16. März 2009)

(Wien/St. Pölten, am 16. März 2009) Was man am 16. März 2009 am Boden vor dem Landesgericht Sankt Pölten erlebt hat, war mit einem Wort ein Medienskandal. Und damit ist nicht die Anwesenheit von hunderten äußerst disziplinierten Medienvertretern gemeint. Der Skandal besteht darin, was sie für ihren Einsatz bekamen.

Manche Berichterstatter reisten aus Übersee an, andere aus Deutschland oder Salzburg. Ein Kameramann aus Österreich kostet dem Sender 350 Euro (netto) pro Tag, ein Tontechniker 250 Euro (netto) pro Tag. Dazu kommen Hotel und Verpflegung extra. Die Tagsätze für deutsche Journalisten sind höher. Ein Übertragungswagen hat bis zu fünf Mitarbeiter dabei. Rechnet man dagegen, was die hoch qualifizierten Journalisten dafür vom Landesgericht Sankt Pölten an Informationen erhalten, ist das ein herbes Verlustgeschäft.

Die Berichterstatter kamen hoch motiviert nach St. Pölten, standen durch ihre Arbeit- oder Auftraggeber unter hohem Druck und wirken am ersten Tag wie gedopt. Heute, am Tax X, sollen sie einen Knüller liefern. Doch dann bekommen sie den ganzen Tag bis 16 Uhr keine wirklichen Informationen zum Fall. Nur so kann jemand in ein Vakuum vorstoßen und es für sich gezielt ausnutzen. Wieder einmal ist es: Der Schauspieler Hubsi Kramar.

Morgenstund

Er rechnete sich die Gunst der Stunde kühl aus. Morgenstund hat Gold im Mund. Der 60-Jährige übernimmt für eine knappe Stunde das Kommando über einen makabren internationalen Medienzirkus, an dem fast alle teilnehmen und sich durch eine aktionistische Blut-Show bedienen lassen. Die Stunde Acht ist gut gewählt. Denn in aller Frühe pflanzen sich direkt vor dem Haupttor des Landesgerichts auf einem Bretterverhau ein gutes Duzend schwere Kamerageschütze auf Dreibeinstativen auf, die wie Kanonenrohre auf das Landesgericht gerichtet sind. Jederzeit schussbereit filmen sie das Portal. Dort geht aber den ganzen Tag niemand aus und ein.

Gutachter Reinhard Haller aus Vorarlberg ist als Fachjournalist akkreditiert. (Foto: Marcus J. Oswald für Blaulicht und Graulicht/Wien)

Der Fritzl-Prozess ist der einzige in dieser Woche in diesem Gericht und selbst die Bezirksgerichtsaktivitäten, die sonst in einem Gericht Kundenfrequenz erzeugen, wurden in dieser Woche komplett eingestellt. Nicht bekannt ist, ob die meisten der rund 140 Mitarbeiter des Landes- und Bezirksgericht Sankt Pölten in der Woche 12 frei haben.

Jedenfalls bleibt das Haupttor so gut wie zu, es geht niemand hinein oder hinaus. Dafür schauen aus dem ersten Stock im Zentralen Stiegenhaus immer wieder Polizisten mit schwarzen Baretten durchs geschlossene Fenster hinunter.

Genau in diese Lücke des als offene Feldschlacht geführten Medienkampfes stößt der tragische Komödiant Hubert Kramar. Gegen 8 Uhr früh kommt Bewegung in den Vorplatz und es ist fast so wie damals auf der Staatsopernrampe, als Kramar als Hitler drapiert aus einer Limousine stieg und für großen Medienbahnhof sorgte. Der Bahnhof ist diesmal eine Central Station in New York.

Guerilla-Methode

Gegen 8 Uhr biegt plötzlich, aber kalkuliert, eine weiße Limousine in die Zufahrtsstraße des Gerichtes ein. Die Polizei stoppt den Wagen und zwingt ihn zum Zurückschieben. Da entsteigt der Wiener Schauspieler. Er trägt eleganten weißen Anzug, Seidenschalkrawatte und dunkle Sonnenbrille. Es steigen auch ein Mann mit weißem Hut und eine Frau aus. Sein Mund ist mit Theaterschminke blutverschmiert. Am Rücken hängen nackte Kinderpuppen. Seine Schauspielpartnerin hat ebenso einen blutverschmierten Mund. Er beginnt einen Vampiertanz, es tönt Wagner-Musik, eine Traube an Mitmachern, Fotografen und notgeilen Reportern klebt an den blutigen Lippen. Nach einer Weile baut sich der Aktionist Kramar auf, in diesem Drama der shakespearsche Erzähler, und hält einen Weg weisenden Monolog in die Kameras zum Unwesen in Österreich. Eine Persiflage und Fortsetzung von „Pension Fritzl“, das in seinem Wiener Theater läuft. Es ist eine einzige Attraktion zwischen acht und neun Uhr morgens an diesem 16. März 2009. Sonst geschieht nämlich sichtbar nichts. Es ist der nichtangekündigte Medienskandal, der stattfindet.

Jene, die keinen Zutritt in das Landesgericht Sankt Pölten erhalten haben, weil ihr Medium zu klein und unbedeutend, ihr Gesicht zu fordernd und unkonventionell, ihre Haltung zu kompliziert und kritisch ist, müssen sich mit dem Vorplatz begnügen, der in alter Tradition öffentlicher Hinrichtungen vor der Französischen Revolution Revolution macht und den Rechtsstaat verurteilt.

Transparente

Die Aktivisten des „LUCA“-Vereins rund um Diplomingenieur Gerald Zeiner haben an der Gittersperre der Polizei ihr Cinemascope-Transparent angebracht. Zeiner wird von Medien umringt, er trägt durch seine hübsche Freundin gut gebügelte, graue Flanellhose, den zu den schwarzen Lackschuhen passenden schwarzen Gürtel mit Messingschnalle und einen schwarzen, englischen Stadtmantel. Er weiß als PR-Beauftrager des Tiroler Bernhard Haaser-Vereins „LUCA“ rund um das tote Kind Luca-Elias, dass Rampenlicht jede schlechte Bügelfalte wahrnimmt und laute Töne defensive Kleidung brauchen, um sich nicht zu überschlagen.

Daneben setzen die Aktivisten von „Resistance for Peace“ auf signalgelb. Der Greenpeace-Geschulte Peter Rosenauer tritt dann als Begleitschutz mit seiner Gruppe auf, wenn ihm die Sache passt. „Grobe Mängel bei Kinderschutz“ hieß das Transparent bei den LUCA-Demonstrationen vor dem LG Korneuburg im Herbst 2008. Diesmal wird die geistige Verfassung auf Transparent neu geschrieben. Es heißt nun: „Österreichische Regierung schützt Kinderschänder“. Im Umfeld dieser beiden Demonstrationsgruppen sind auch Wiener Justizaktivisten wie Diplomingenieur Richard Kaiser oder Magister Herwig Baumgartner, ein multipler Serienanzeiger von Staatsbeamten aus der Wiener Region, gesichtet.

Über den gesamten Vormittag werden Losungen via Megaphon am Vorplatz publik gemacht. Da die Journalisten keine Stoffe finden, bildet sich um jeden, der den Mund aufmacht, eine kleine Traube mit Fotokameras. Nach dem Motto bei der Feinkost „Darf’s ein bisserl mehr sein?“, kommen umso mehr Fotografen und Kameraleute, je marktschreierischer die Performance. Bis 11 Uhr verkommt die Zufahrtsstraße des Landesgerichts zum Basar. Auch in der Fritzl-Sache bereits bekannte Gesichter geben ihr Stelldichein: Heinrich Schmatz, Fritzl-Informierter erster Stunde, zieht die Medien an und gibt seriell und gruppenweise, aber nicht kamerascheu, Interviews. Geht Gutachter Heinrich Haller durch die Straße, hängen sich Reporter an seine Fersen – und bald ist die Traube zu groß. Haller muss minutenlang (er tut es gern) zum Fall Fritzl (in dem er gutachterlich nicht involviert ist) Auskunft geben. Dabei fällt auf, dass er Haare lassen musste wie Fritzl.

Josef Fritzl im April 2008 bei der Festnahme, im Februar 2009 bei einer Aufnahme durch einen kriminellen Fotografen, der in den Gefängnishof hinein fotografierte. Der Unterschied in den Bildern liegt im Haarschopf: Die Implantate aus Ungarn gingen in einem Jahr Haft verloren. Die Haarpracht ist nun vergleichbar mit der des Gerichtsgutachters Reinhard Haller, siehe aktuelles Bild vom 16. März 2009.
(Fotos vlnr.: Polizei; unbekannter, krimineller Fotograf; Marcus J. Oswald)

Wiesn-Stimmung

Zum Mittag des 16. März 2009 werden die Gesichter der Reporter immer länger. Es ist Nachrichtenebbe. Kalt ist es geworden und plötzlich kommt der Regen. Die wenigen, die im Gerichtssaal waren (etwa Wolfgang Höllriegl) schauen kurz beim Zelt vorbei, fahren aber gleich zurück nach Wien. Es rennt der Schmäh, aber keine Info.

regnerisch-trüb

Gegen ein Uhr regnet es immer stärker und gegen drei Uhr stark. Nun drängt alles ins Zelt. Jeder hofft, dass um 16 Uhr neue Erkenntnisse vom Podium der Apparatschiks kommen. Es kommen nur viele Polizisten, noch mehr Reporter, sodass das Zelt fast umfällt. Wiesn-Stimmung kommt auf. Die Leute stehen auf den Tischen und Bänken – um die Apparatschiks zu sehen. Fotografen sitzen am Boden. Wer die Sicht des Hintermannes verstellt, erntet Zuruf.

Die Offiziellen kommen. Drei Männer: Oberst Huber-Günsthofer als Vizedirektor der JA Sankt Pölten. Johann Schadwasser (Achtung: nestroyanischer Name!) als Direktor der Bundespolizeidirekton Sankt Pölten und Hofrat Franz Cutka als Vizepräsident des Landesgericht Sankt Pölten. Plus eine Frau, die alles Englische dolmetscht. Beginn: 16 Uhr 00. Die Konferenz endet um 16 Uhr 28.

Juristische Nachhilfe

Auffällig ist, dass kein einziger österreichischer Journalist eine Frage stellt. Die Fragen kommen von Deutschen und von Briten. Die Konferenz gerät zur Einschulung in das österreichische Strafrecht, Strafprozessrecht und Strafvollzugsrecht. Einige Journalisten, versuchen es bei der Emotion zu packen: „Was wurde im Gerichtssaal gesagt?“. Eine andere frägt: „Wie hat er auf die Anklageschrift reagiert?“ Beide Male verweist Gerichtsvize Cutka darauf, dass er selbst nicht im Gerichtssaal saß und zudem die Öffentlichkeit ausgeschlossen sei.

Eine deutsche Journalistin äußert ihren Eindruck, dass das Verfahren im Eilzugstempo durchgezogen werden soll – „In einer Woche soll das erledigt sein – und das bei einem Tatraum von 24 Jahren!“ Sie fragt den Gerichtsvize: „Wurden weitere Zeugen beantragt? Und wenn nicht, warum nicht?“ Hofrat Cutka verweist auf die Zuständigkeit des Dreiersenats und sagt: „Nein, die Staatsanwaltschaft hat keine weiteren Zeugen beantragt“. Die Frage hätte schon Pfiff. Denn wieso der Bezirkshauptmann Henze, der Leiter des Amstettner Jugendamts oder ein Mitarbeiter des Bezirksgerichts Amstetten (warum, sagt das Journal später einmal) oder ein Arzt aus dem Spital nicht als Zeuge aussagen sollen, erklärt sich nicht. Man gewinnt den Eindruck, dass das Gericht die Tragweite des Falles nicht erkennt und ihn als Einzelfall klein halten will.

Zeugen

Eine spanische Journalistin will wissen, wann in Österreich endlich das Sexualstrafrecht verschärft wird. (Tut es soeben. Der Antrag ist im Parlament durch, Anm. Autor.) Hofrat Cutka verweist sie auf den österreichischen Gesetzgeber, an den sie ihre Frage richten müsse. Eine andere will wissen, ob eine vorzeitige Entlassung bei Fritzl möglich sei. Wieder erklärt Cutka die Rechtslage. (Nur bei positivem Gutachten in der Maßnahmenanstalt – was bei der vernichtenden Aktenlage schwierig zu argumentieren sein wird., Anm. Autor)

Eine intelligente Frage dreht sich um die Anzahl der Gutachten, die vor Gericht erörtert werden müssen. Der deutsche Journalist hält fest: „Mir sind drei bekannt.“ Vizepräsident Cutka klärt auf: „Es sind vier. Ein neoanthologisches Gutachten, ein elektrotechnisches Gutachten, ein mechanisches Gutachten und ein psychiatrisches Gutachten.“ Die Intelligenz der Frage liegt in der Anschlussfrage: Der Deutsche will wissen, ob es „einen rechtlichen Grund für den Ausschluss der Öffentlichkeit bei der Erörertung der beiden technischen Gutachten gibt.“ Hofrat Cutka verweist wieder auf den Dreiersenat rund um Richterin Andrea Humer und entschlägt sich eines Kommentars.

Die Frage hätte Biss. Sie zielt aber an der Praxis vorbei: Die Erörterung technischer Gutachten dauert bei Gericht meist nur fünf Minuten. Es gibt in Österreich nicht das amerikanische System der Schautafeln und Grafiken. Es herrscht freier Gutachtervortrag, der wesentlich und durchaus volkstümlich zusammen fasst, was in Länge und Breite im Schriftgutachten nachzulesen ist. In beiden „technischen Gutachten“ geht es um die 300-Kilo-Tür und das Schließsystem, was sicher kein abendfüllendes Thema ist.

Esskultur

Gibt es nichts mehr, was wichtig sein könnte, wird das Unwichtigste erfragt. Die allerintelligenteste Frage stellt sein englischer Journalist: „Was aß Josef Fritzl heute zum Frühstück?“ Vizeanstaltsdirektor Huber-Günsthofer erklärt: „In St. Pölten können sich Häftlinge das Frühstück selbst zubereiten. Daher wissen wir nicht, was er gegessen hat.“

Zur Auffrischung für die Stammleserschaft: Die JA St. Pölten ist das einzige Untersuchungsgefängnis, in dem es im herkömmlichen Sinn kein „Frühstück“ gibt! Das Frühstück wird vom Abenddienst der Justizwache um 17 Uhr (Wochenende um 13 Uhr) des Vortages ausgegeben: Meist ein Teebeutel, eine Minibutter, eine Hotelmarmelade von Darbo. Und: 350 Gramm Brot (die gesetzlich tägliche Ration). Das heißt: Das Brot wird am Vorabend ausgegeben und ist meist am nächsten Tag in der Frühe hart. Der harte Hund Josef Fritzl isst also täglich hartes Brot.

Hunger

Um den Informationshunger des britischen Journalisten zu stillen, sagt der Vizeanstaltsdirektor noch in einem Satz, was Josef Fritzl am ersten Prozesstag (16. März 2009) zu Mittag gegessen hat: „Sojaleibchen mit Pürree.“ Man könnte ergänzen – dieses Journal ergänzt: Das Mittagsmahl holt sich Josef Fritzl (seit einem Jahr) täglich auf seinem Stock wie jeder andere Häftling auch (seit einem Jahr vermutlich 2. Stock – noch nicht verifiziert -, wo die schweren Fälle mit hoher Straferwartung wohnen, also bei Stockchef Kotz und Vizestockchef Kummer), er holt sich also mit dem weißen, leeren, rechteckigen, geteilten Kantinenteller (zwei Drittel für Hauptspeise, ein Drittel für Beilagen) sein Essen an der Ausgabestelle neben dem Kommandozimmer. Dazu werden täglich um 11 Uhr 15 für zwei Minuten die Zellentüren geöffnet, die Insassen gehen mit dem leeren Teller hinaus, lassen sich vom Hausarbeiter des Stockes, ebenso Häftling, das Mahl mit dem Schöpfer aufs Teller klatschen, meist eine syphisante Bemerkung und kein „Mahlzeit“ dazu, dann geht er wieder in seinen 12-Quadratmeter großen Zweimann-Haftraum, die Eisentüre wird von Außen zugesperrt und er diniert sein Mahl.

Senf dazu

Auf die nicht gestellte Frage, was es sonst zu Essen gibt, antwortet der Vizeanstaltsleiter ungefragt: „Am Abend gibt es heute Frankfurter mit Senf und Gebäck.“ Die „Frankfurter“ sind in der JA St. Pölten jedoch, will man es präzise sagen, „Sacherwürstel“ von Raddatz, also „Frankfurter“, oder wie man in Frankfurt sagt, „Wiener“ in Überlänge. Dazu gibt es zwei Semmeln aus der Bäckerei der JA Stein, von wo das Brot täglich angeliefert wird (St. Pölten hat als kleines Gerichtsgefängnis keine eigene Bäckerei und bezieht das täglich Brot aus Stein) und einen vakuumverpackten Minisenf von Mautner Markhof.

Vielleicht fragt bei der morgigen 16-Uhr-Pressekonferenz jemand, was Josef Fritzl Dienstag zu Mittag gegessen hat. Dann wäre der Anstaltsleitung der Rat zu geben, gleich den Wochenspeiseplan des Gefängnisses zu verteilen, um sich weitere überflüssige Fragen zu sparen. Dieses Journal reist dazu am Dienstag mit dem Zug extra aus Wien an.

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Wer noch da war:

Im Medienreservat fern vom Prozessgeschehen stehen zwei Imbissbuden. Eine für Süsses (Hintergrund) und eine für Leberkäs und Würstel. Im Bild Aktivist Peter Rosenauer schnellen Schrittes auf dem Weg zur Herrentoilette. (Foto: Marcus J. Oswald)

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Alfred Nechvatal, geschätzte 70 Jahre jung, Fotoreporter. Das Gründungsmitglied des BZÖ verfolgt kritisch die Pressekonferenz der Justizverantwortlichen in Sankt Pölten. (Foto: Marcus J. Oswald)

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Florian Klenk: Den Chefaufdecker und Aktennurmi der Wiener Stadtzeitung FALTER stimmt die Situation nicht zufrieden.
(Foto: Marcus J. Oswald)

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Florian Lems durfte nicht in den Gerichtssaal hinein, obwohl die Zeitung ÖSTERREICH einen Tag vor dem Prozess 12 (!) Seiten vorberichtet hatte und er mit Wolfgang Höllriegl akkreditiert war. Doch das Landesgericht Sankt Pölten ließ pro Zeitung nur einen Schreibknecht zu. Lems musste draußen bleiben, obwohl er schon ganz andere Schlachten erlebt hat. Kürzlich war er im Gaza-Streifen. (Foto: Marcus J. Oswald)

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Der APA Justizredakteur Stefan Sonnweber, Inhouse-Reporter am Landesgericht Wien, gilt als erfahrener Justizjournalist in Österreich. Hier im Bierzelt bei der Pressekonferenz der Sankt Pöltner Justizverantwortlichen. (Foto: Marcus J. Oswald)

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Meisterfotograf Peter Korrak macht derzeit Riesenprojekte in luftiger Höhe mit österreichischen Prominenten. Der ehemalige Leibfotograf von Hans Dichand, der 95 Krone Bunt-Titelseiten fotografierte, kam gerade vom Landeshauptmann Erwin Pröll und schaute bei der Pressekonferenz vorbei. (Foto: Marcus J. Oswald)

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Internationale Berichterstatter: Eine zierliche, asiatische Journalistin (links im Bild). Rechts hinten der Salzburger Leasing-Kameramann eines italienischen Fernsehsenders. Der Sender ist aus Protest, dass keine Informationen fließen, am Montag wieder abgereist.
(Foto: Selbstfotografie)

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Und natürlich viele andere mehr:

Es war ein Spiel Einer gegen Alle: Der Medienverantwortliche des Landesgerichtes Sankt Pölten schloß Journalisten von einem wichtigen Prozessgeschehen aus, die viel Geld in ihr Kommen gesteckt haben. Die Journalisten sprechen von DDR-Methoden. (Foto: Marcus J. Oswald)

Marcus J. Oswald (Ressort: Medienalltag)

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  3. […] Der Klagswerber hätte noch eine Menge Leute mehr als Zeugen beantragen können. Nämlich alle, die damals am ersten Prozesstag am Vorplatz des Landesgerichtes St. Pölten waren. Darunter auch der Herausgeber dieses Journals, Mag. Herwig Baumgartner, Diplomingenieur Richard […]


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